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enn es ausgemacht iſt, daß die Accentuation der griechiſchen Schriften ein Werk der neuern Gram⸗ matiker iſt, ſo folgt daraus nicht, daß die alten . Griechen gar keine Accentzeichen gehabt, ſondern nur dieſes, daß ſie etwa einen andern Gebrauch davon gemacht ha⸗ ben, als in neuern Zeiten geſchehen iſt. Sie hatten wirklich Accentzeichen, und wir finden von denſelben einen dreifachen Gebrauch: in der Muſik, auf dem Theater, und in der Sprache. Wo ſie nun am erſten gebraucht worden ſind, da iſt ihr Ur⸗
ſprung zu ſuchen.
In der Muſik wurden ſie gebraucht: da waren ſie No⸗ ten oder Tonzeichen. Wir haben von der Muſik der Griechen mehr, als von der Muſik irgend eines andern Volks, genaue Nachricht. Wir haben nicht nur eine Menge griechiſcher Schrifſteller, welche uns ihre Muſik weitlaͤufig beſchreiben, und welche, ſeitdem ſie von Wallis und Meibom geſamlet und uͤberſezt worden, iedem Liebhaber der Alterthuͤmer, bekannt ſind. Wir haben auch noch aͤchte griechiſche Notenſtuͤkte uͤbrig, welche aus alten Handſchriften entdekt, und zu Oxford, zu Paris, vor⸗ naͤmlich aber zu Florenz durch den beruͤhmten Vincenzo Gali⸗ lei genau abgedrukt worden. Was aus dieſen Urkunden die A 2 kriti⸗


