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E. Vermehrung des Lehrapparats und der Bibliotheken.
Im abgelaufenen Schuljabr ist die Lebrerbibliothek so wie die Schülerbibliothek ansehnlich vermehrt worden. Auch der physikalische und chemische Lehrapparat, sowie die Naturaliensammlungen haben einen bedeutenden Zuwachs erhalten.
IV. Wohlthäter.
Auch im abgelaufenen Schuljahr sind der Anstalt manche ausserordentliche Unterstützun- gen und Geschenke zu Theil geworden, die im Wohlthäterbuche unter folgenden Nummern verzeichnet sind: 8
222. Das Hohe Königl. Ministerium der Geistlichen, Unterrichts- und Medieinal- Angelegenheiten schenkte der Bibliothek:
Spruners historischen Atlas, Fortsetzung.
Stolze prakt. Lehrbuch der deutschen Stenographie.
Kortmanns Wandcharte der westlichen und östlichen Hemisphäre.
Trendelenburg Elementa logices Aristotelicae, 2. Auflage.
Riedel Codex Brandenburgensis, Fortsetzung. 223. Herr Professor Encke schenkte das astronomische Jahrbuch für 1845.
224. Herr Buchhändler Gärtner schenkte Giesebrechts wendische Geschichten, 3 Bände.
225. Der Eleve der Maschinenbaukunst Herr Licht, früher Zögling der An- stalt, schenkte ein schön gearbeitetes Planimeter von Lüttich in Berlin.
226. Herr Schilde das wohlerhaltene Fell eines Zwerghirsches.
227. Die Schüler der oberen Klassen bestimmten den aus den Beiträgen für eine von ihnen veranstaltete Abendunterhaltung hervorgegangenen Ueberschuss von III Rthle. zur Vermehrung der Notensammlung.—
228. Der ungenannte Wohlthäter, dem die Anstalt schon seit vielen Jahren eine Un- terstützung ärmerer Schüler von jährlich 200 Thalern verdankt, hat auch in diesem Jahre die- selbe Summe zu demselben Zweck bestimmt. Es sind dafür dem Willen des hochgeehrten Herrn Gebers gemäss, solche Zöglinge des Gymnasiums, auf der Schule wie auf der Universität unterstützt worden, die sich in der Mathematik, Naturwissenschaft und in der lateinischen Sprache gleichmässig entwickeln und überhaupt einen günstigen Erfolg ihrer wissenschaftli- chen Ausbildung erwarten lassen.
229. Der verstorbene Herr Consistorialrath Dr. Bellermann hat in seinem Testa- mente 60 Thaler ausgesetzt, die bei den nächsten beiden öffentlichen Prüfungen an abgehende Schüler nach der Bestimmung des Directors so vertheilt werden sollen, dass jedesmal einer mit 30 Thalern bedacht würde.
230. Der Besitzer der Nikolai'schen Buchhandlung Herr Dr. Parthey schenkte der Kasse des Cölnischen Kirchenchors einhundert Thaler, welche den ersten Grund einer Stiftung bilden, für welche die Theilnahme noch mehrerer Wohlthäter zu wünschen ist.*).
*) Seit drei Jahren ist dem Schülerchor eine veränderte Einrichtung gegeben. Der in der letzten Zeit immer mehr in Abnahme gerathene Strassengesang ist auſgehoben, dagegen der Chor aus-


