Aufsatz 
Festreden und Gedichte zur Erinnerung an das Jahr 1840 / E. F. August
Entstehung
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Verewigte stets seine Theilnahme bewiesen und zwar immer mehr, je mehr er sich durch prüfende Beobachtung überzeugte, dass die Tendenz desselben jenem Grundsatze nicht entgegen war. Mit hoher Achtung wird das Andenken an ihn unter uns bewahrt bleiben. Möge es

der Anstalt so gelingen, wie sie bemüht sein wird, des Vertrauens seines hochverdienten Nachfolgers sich würdig zu zeigen! 3

B. Lehrer.

Die im vorjährigen Programm als designirt aufgeführten Lehrer haben im Laufe dieses Sommers die Bestätigung der hohen Behörden erhalten. Demnach gehören jetzt als ordent- liche Lehrer dem Collegio an:

1) Herr Gustav Friedrich Adolph Runge, geboren zu Berlin den 28. April 1816. Derselbe erhielt den ersten Unterricht in einer Privatschule, trat darauf in die unterste Classe des Berl. Gymnasiums zum grauen Kloster ein, im Jahre 1825. und ging mit dem Zeug- nisse der Reife No. I. im Jahre 1833. zu Michaelis zur Universität ab, wo er sich beson- ders dem Studium der Mathematik und Physik widmete, theils in Berlin, theils in Bonn. Im Jahre 1837. Mich., nachdem er das Examen pro facultate docendi bestanden, trat er das pädagogische Probejahr auf dem Berl. Gymnasium zum grauen Kloster an, erhielt aber schon zu Ostern 1839. noch während desselben cinige mathematische und deutsche Stunden auf dem Cölnischen Gymnasium, an welchem er durch die unter dem 5. August 1840. von dem Königl. Schulcollegio bestätigte Vocation Eines Hochedlen Magistrates als IIter ordent- licher Lehrer bestellt wurde.

2) Herr Anton Wilhelm Ferdinand Busse. Derselbe wurde am 26. Novbr. 1809. zu Cossebue in der Altmark geboren, woselbst seinVater Prediger war, welcher jetzt zu Crottorf im Halberstädtischen dieses Amt bekleidet. Auf dem Domgymnasium zu Magdeburg gebildet, ging derselbe 1830. auf die Universität Halle und 1831. nach Berlin, wo er seine Studien fortsetzte, bis es ihm 1837. verstattet wurde, das schon 1834. begonnene Examen pro fa- cultate docendi zu beenden. Er machte darauf das Probejahr auf dem Berl. Gymnasium zum grauen Kloster, und arbeitete später theils an dieser Lehranstalt, theils am Friedrich- Werderschen und Cölnischen Real-Gymnasium. An letzterem wurde ihm dann die I2te Lehrerstelle von Einem Hochedlen Magistrat übertragen und seine Vocation von Einem Hochlöblichen Königl. Schulcollegio unter dem 5. August 1840. bestätigt.

Zur Ableistung des Probejahrs ist der Schulamtscandidat Herr Ruhoff-Wulfighoff von dem Königl. Schulcollegio zu Michaelis d. J. der Austalt überwiesen worden.

Aus dem Lehrerverein scheiden aus:

1) Herr Dr. Hegel, der seit Michaelis 1840. als Hülfslehrer an der Anstalt mit erfreulichem Erfolge gearbeitet hat, jetzt aber seiner Neigung für das academische Lehrfach folgend, diesem seine ganze fernere Thätigkeit zu widmen beabsichtigt.

2) Herr Schulamtscandidat Wolff, der das gesetzliche Probejahr an dem Gymna- sium absolvirt, und sich in diesem Verhältniss die Liebe und Achtung seiner Zöglinge erworben hat.

Auch dem Verein der ordenilichen Lehrer steht durch Emeritirung eines der ältern um die Anstalt sehr verdienten Mitgliedes des Collegiums eine Veränderung bevor, die aber, weil einige sie betreffende Anträge jetat noch den höhern Behörden vorliegen, erst im nächsten Programm aufgefübrt werden kann.