Der schiffbruch.
Vorbei der sturm! Wie rote Feuergluten
Noch zucken Blitze grell am Himmelsrande,
Noch schäumt die see, noch bäumen sich die Fluten, Ein wildes Roß, entledigt seiner Bande.
Dort treibt ein schiff einher, der Mast gebrochen, Zerfetzt die segel von den Rahen hangen.
Und doch hat, als es stolz einst in die see gestochen, Die Woge schmeichelnd sanft das schiff umfangen. Nun blickt der Vollmond aus den Wolkenritzen.
Ein Felsenriff starr aus der Tiefe raget,
Darum die Fluten ihren Gischt verSPritzen,
Darum mit heis'rem schrei die Möve jaget.
Und an den Felsen eilt das schiff, o Grauen!
Ein stoß— und gierig schlingens ein die Wellen. so bricht, wenn an der Wirklichkeit, der rauhen, Der Jugend Ideale jäh zerschellen,
Das Menschenherz.
sommerwolke.
Träumende Wolke über dem Hag, Was sie im Blauen wohl sinnen mag?
scheu wie ein Vogel flattert im Baum, schwebt ob den Tannen ihr wolliger Flaum.
Funkelnde Lichter rings rieseln und SPrühn, sonnentrunkene Nelken glühn,
summende Immen am Ginster und Dorn, schlägt eine Wachtel verloren im Korn.
Wolke im schneeweiß schimmernden Kleid: Traum meiner seligen Kinderzeit.
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