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drich d. Gr. b. Charakterschilderung Catilinas. 8) a. Wer ist höheren Ruhmes werth, Achill oder Hektor? b. Eine Parabel zu dem Sprüchwort: Wer am Wege baut, hat viele Meister.— 9) Der 18 Juni in der preussischen Geschichte.— 10) a. Beschreibung eines Gemäldes Hektors Abschied darstel- lend(in Briefform). b. Eine Fabel zu dem Sprüchwort: Hochmuth kommt vor dem Fall. 11) Welches sind die Quellen des Gehorsams?— 12)(Clausurarbeit) Was gelten soll, muss wirken und muss dienen. Goethe.— 13) a. Ueber den Unterschied von Stolz, Hochmuth, Uebermuth, Dünkel, Anmassung u. s. f. b. Philemons Tod, poetische Erzählung nach Aelian(bei Suidas v. O.Lijuν). 14) a. Entwickelung des Gedasbensendes in Schillers Eleusischem Feste. b. Das Jagdwesen im Nibelungenliede.— 15)(Clausur- arbeit) a. Kann Hagens Schuld in irgend einer Weise milder angesehen werden? b. Was zeigt grössere Wunder, Microscop oder Fernrohr? c.„Das Leben ist kurz“ spricht der Weise, spricht der Thor.
b. im Lateinischen. 1. Prima:.
1) De studio genus suum ab honestissima origine repetendi etiam antiquorum hominum proprio
itur.— 2) Atilius Regulus res Romanorum clade in Africa accepta afflixit, pietate et fide auxit.— 3) Pyrrhi dictum, Romam Hydrae non esse dissimilem bello Punico altero maxime est comprobatum.— 4) Q. Horatium Flaccum patriae amantissimum fuisse.— 5) De rebus gestis et moribus On. Marci Co- riolani.— 6) De Christianorum primo bello sacro.— 7) Enarratio sexti Iliadis libri.— 8) De Eumene Cardiano.— 9) Num vere judicaverit Cicero, quod dicit fato quodam suo factum, ut nemo reipublicae ſaßrit hostis, qui non bellum eodem tempore sibi quoque indixerit.— 10)(Clausur) Male parta male ilabuntur.
2. Secunda:
1) De Vergiliano illo: Breve et irreparabile tempus Omnibus est vitae, sed famam extendere factis nos virtutis opus.— 2) Phocio quum ad mortem duceretur: Hunc exitum, inquit, plerique clari viri habuerunt Athenienses.— 3) Calamitas virtutis occasio est. Seneca.— 4) Ulixis reditus cum Aga- memnonis reditu componatur.
Themata, welche von den Abiturienten bearbeitet worden sind.
1. im Deutschen:
Leichter träget, was er träget, wer Geduld zur Bürde leget.— Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt.— Inwiefern stärkt eine grosse Vergangenheit die sittliche Kraft eines Volkes?
2. im Lateinischen:
1) Pyrrhi dictum, Hydrae Romam non esse dissimilem, bello altero Punico maxime est probatum. — 2) Horatium fnisse patriae amantissimum.— 3) Clarae mortes pro patria oppetitae.
3. im Ebräischen: I. Reg. IX, 1—5. Uebersetzung und Analysis. 4. in der Mathematik:
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Der zweite Theil der Gleichung y=/(9+ 2) soll nach dem binomischen Lehrsatze in eine gleichgiltige Reihe entwickelt werden.— Ein Vater kat jedem seiner 6 Söhne zu jedem Geburtstage soviel Bücher geschenkt als der betreffende dann Jahre zählte. Dadurch haben die Brüder, von denen einer immer 2 Jahre älter ist als der nächstjüngere, eine Bibliothek von 755 Bänden gesammelt. Wie alt waren die Söhne und wieviel Bücher hat jeder erhalten?— Von einem ebenen Dreieck ist der Flä- cheninhalt F, die Seite a und der ihr gegenüber liegende Winkel gegeben, die beiden andern Winkel und Seiten des Dreiecks sollen berechnet werden, wenn F= 275(., a= 22 F. und= 45 52,18.— Bei einem graden Kegel sei die Höhe h und der Radius der Grundfläche r Fegeben. Man soll die Aus- drücke für den körperlichen Inhalt des Kegels, die Seite und die Neigung der Seite gegen die Grund- fläche herleiten. Auch können diese Grössen, sowie die krumme Oberfläche des Kegels berechnet wer- den, wenn h= 20- und r= 10 ausgemessen sind.
Die Zahl 102 soll die Summe dreier Zahlen sein, so dass das Product der ersten und zweiten


