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hofen an Obſtbäumen, bei Wöllstein und Dannen- fels an Nadelhölzern.
b. Thallus wenig verzweigt, Lappen breitlich(1—2 cm lang und 2—3 mm breit), mit weißen Sorredien ſpärlich beſetzt:
Ramalina pollinaria, Ach. Beſtäubte Aſtflechte. An alten Bäumen, beſonders Eichen, alten Planken und Brettern ſowie au Felſen. Fundorte: Leeheim, Geinsheim, Dexheim, Wald-Ulversheim, Lenia- berg, Rossdorf(W. Wagner 1822.)
9. Cetraria, Ach. Tartſchenflechte.
Thallus ſtrauchartig, vielfach geteilt, aufſteigend, knorpelig oder häutig; Lappen laubartig, verbogen, allſeitig berindet, glänzend glatt. Apothezien ſchildförmig, dem Thallusrande ſchief aufſitzend, mit erhabenem, eingekrümmtem Thallusrande, glänzend kaſtanien⸗ braun. Sporen einzellig, farblos, zu 8 in engen Schläuchen. Sper⸗ matien cylindriſch oder an den Enden verdickt. Sterigmen einfach oder wenig gegliedert. 3
a.
b.
Arten. Thallus im trocknen Zuſtande braun, lederartig, mit faſt rinnenförmigen Lappen, am Rande dornig bewimpert, geweihförmig. Spermatien gleich dick:
Cetraria islandica, L. Isländiſche Tartſchenflechte. An ſonnigen, moosreichen Stellen, auf lichten Heide⸗ plätzen. Selten. Seeheim(Bickenbacher Tanne, zwiſchen Mooſen), auf dem Felsberg und der Neun⸗ kircher Höhe.
Thallus olivenbraun, unterſeits blaß, häutig, 1—3 cm hohe büſchelige, aufrechte Räschen bildend. Lappen ohne Wimpern. Spermatien am Ende keulig verdickt:
Cetraria sepincola, Ehrh. Hecken⸗Tartſchenflechte. An alten Zäunen, an Birken und alten Buchen, meiſt ſteril. Von W. Wagner bei Giessen, von mir bei Nierstein an alten Weinbergspfählen ge⸗ ſammelt.
Thallus nicht braun, häutig blattartig, Lappen ohne Wimpern. 1. Thallus gelb.
a Thallus eingeſchnitten gelappt, die Läppchen ſchwarz gerandet. Apothezien rotbraun, ſcharfrandig:
Cetraria juniperina, Ach. Wachholder⸗Tartſchenflechte. An der Erde und an niedrigen Sträuchern, beſon⸗


