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Donnersberg und Leniaberg; an Eichen: Frei- Laubersheim, Forſthaus Rheingrafenſtein; auf Obſtbäumen: Knoblochsau, Geinsheim. Gross- Gerau; Giessen(W. Wagner 1815).
7. Ramalina, Ach. Aſtflechte.
Thalluslappen beiderſeits flach, bandförmig, gleichfarbig, verſchieden geteilt, ſchlaff oder aufrecht, allſeitig berindet. Apothezien zerſtreut oder randſtändig, dem Thallus faſt gleichfarbig, geſtielt, ſchildförmig. Sporen 6—8 in keulenförmigen Schläuchen, länglich, gekrümmt, zweizellig, farblos. Spermatien gerade, walzenförmig, an den Enden ſtumpf. Sterigmen gegen die Baſis ſeptiert.
Arten:
a. Apothezien ſtets reichlich vorhanden:
a. Thallus großlappig, platt zuſammengedrückt, grubig gerunzelt. Lappen 10— 15 cm lang, 1—2 em breit. Apothezien auf den Lappen:
Ramalina fraxinea, L. Eſchen⸗Aſtflechte.
Gemein an alten Bäumen, Brettern, Zäunen ꝛc. Von W. Wagner 1816 bei Giessen geſammelt, von mir bei Oppenheim(Wäldchen) auf Ahorn, zwiſchen Wörrstadt und Vendersheim ſowie zwiſchen Frei-Laubersheim und Hackenheim auf alten Birn⸗ bäumen, zwiſchen Langen und Offenthal an Ro⸗ binien, bei Schloß Auerbach auf Eſchen.
b. Thallus dichotom geteilt, riemenförmig, Lappen 2 bis 3 cm lang, bis 5 mm breit, Apothezien an den ſpornartig zurückgeſchlagenen Aſtenden:
Ramalina calycaris, L. Kelchfrucht⸗Aſtflechte. Gemein an alten Bäumen in lichten Wäldern und an Wegen, desgleichen an Steinen. Fundorte: Zwiſchen Oppenheim und Nierstein, Geinsheim und Gross- Gerau, Dexheim und Schwabsburg an Obſtbäumen.
b. Apothezien ſelten vorhanden.
a. Thallus reichlich verzweigt, Lappen ſehr ſchmal (2— 10 cm lang, 1—2 mm breit), mit weißen Sorredien reichlich beſetzt:
Ramalina farinacea, L. Mehlige Aſtflechte.
An freiſtehenden Bäumen, beſonders Eichen und Buchen, an Wegen und in Wäldern. Fundorte: Zwiſchen Geinsheim und Gross-Gerau, bei Frei- Laubersheim an Eichen, bei Leeheim und Wald- Ulversheim an Weiden, zwiſchen Ost- und West⸗


