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erkannt und nachgewieſen, daß ſie unter den Flechten allgemein verbreitet ſind. Tulasne: Mémoire sur les Lichens.
Die Sorredien.
Mit dem Namen Sorredien, Brutzellen, bezeichnet man pul⸗ verige, meiſt weißliche oder doch heller als der Thallus gefärbte Maſſen, die entweder auf der Oberfläche des Thallus zerſtreut oder vorwiegend auf dem Rande der Thalluslappen vorkommen. Einen ſolchen Thallus oder Rand nennt man ſoreumatiſch. Die Sorredien entwickeln ſich nach den Unterſuchungen von Tulasne und Schwendener in der Gonidienſchicht und durchbrechen die Rindenſchicht. Sie dienen der ungeſchlechtlichen Vermehrung. Die Entſtehung neuer Individuen aus den Sorredien iſt ſchon ſeit Micheli(1679— 1737) bekannt.


