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I. Teil: Der ästhetische Eindruck........1—24
A. Marshalls subj ektivistiseher Standpu nkt . . G—9 Die Frage nach dem Charakteristischen des ästhetischen Eindrucks ist in der Geschichto der Ästhetik auf verschiedene Weise beantwortet worden: Eine objektivistische Richtung sucht die Ursache der ästhetischen Wirkung in den Objekten (S. 6—7), eine subjektivistische betont die subjektive Auffassung unserer Umgebung als wesentlich für den ästhetischen Eindruck (S. 7—9). Zu dieser Richtung gehört auch Rutgers Marshai], nach dem sich der ästhetische Genuss auf die Lust am Schönen gründet.
B. M arsh alls Theorie des Algedonischen. . . . 9—18 1. Die Klassifikation von Lust und Unlust.....9—15
Lust und Unlust sind keine Sinnesempfindungen (S. 10—11) j sie sind keine Emotionen (S. 11—13). Wenn beides nicht zutrifft, so sind 3 Hypothesen möglich (S. 13—15):
a) Lust und Unlust sind die Basis für alles Psychische;
b) sie bilden eine besondere Klasse des Psychischen;
c) sie sind Qualitäten des Psychischen.
Zur letzten Ansicht bekennt sich Marshall, vgl. S. 9 und 13 ff sein Standpunkt und die Frage nach einer totalen Indifferenz der Eindrücke.
2. Die physiologischen Grundlagen für das Entstehen von Lust. Unlust (S. 15—18). Alle lust- und unlustvollen Erregungen stehen in enger Beziehung zu einander und lassen sich von einheitlichen Gesichtspunkten aus erklären. Lust, Unlust und Indifferenz erscheinen je nach dem Verhältnis von Reaktion und Reaktionsfähigkeit eines Organs (S. 16—18).
C. Marshalls Kriterium zur Unterscheidung der ästhetischen Lustempfindung von der gewöhnlichen 18—21
Frühere Versuche einer solchen Unterscheidung und die offenbar engen Beziehungen zwischen dem Hedonischen und Ästhetischen weisen Marshall darauf hin, dass das Kennzeichen des Ästhetischen nicht in den ursprünglichen Eindrücken, sondern in der


