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Katheders Platz genommen, dem Katheder gegenüber Prof. Maurer und ſeine Familie, hinter ihm die zahkreichen Feſtgäſte, Herren und Damen. Zuerſt begrißte Prof. Zimmer als derzeitiger Leiter der Anſtalt den Jubilar und überreichte ihm die eben erſchienenen erſten zwanzig Teile der von ihm herausgegebenen„Handbibliothek der praktiſchen Theologie“. Dann beglüchwünſchte ihn Generalſuperin⸗ tendent D. Ernſt als ehemaliger Kollege. Nunmehr nahm Pfarrer Friedrich aus Wiesbaden, einer der uͤleſten Schüler Maurers, das Wort um ihm den Dank ſeiner früheren Schüler auszudrücen, und aberreichte ihm ein kinſileriſch in gediegener Einachheit ausgeſtattetes Album mit deren Photographieen. Kandidat Ströhmann ſprach dann mamens der neueingetretenen Seminariſten. An dieſe Kund⸗ gebungen früherer oder jetiger Seminarmitglieder reihten ſich die Begrißzungen weiterer Kreiſe, zunächſt aus dem Bezirt. Hier ſprach als erſter namens der Kirchgemeinde Pfarrer Fiſcher⸗Herborn, der ein Gruppenbild der Kirchenvorſteher überreichte, dann namens der Ortsgemeinde Bürgermeiſter Dr. Siegfried, namens des Dekanates und der Kreisſynode Pfarrer Manger⸗dillenburg, namens der Be⸗ Ashen Delnn Müller⸗Grenzhauſen und namens des Evangeliſchen Jäger⸗Diez. Aus weiteren Kreiſen kamen die Ve⸗ wennann ſeitens des Predigerſeminars in Friedberg durch Pro⸗ feſſor D. H.. Föſtlin, ſeiens der theologiſchen Fatultit in Gießen durch deren Delan Proſeſſor D. Kattenbuſch, und endlich ſeitens der theologiſchen Fakultät in Marburg durch Proſeſſor D. Achelis, der vom oberen Katheder herab unter freudigem Zuruf der Verſammelten vertündigte, daß die theologiſche Falultät in Marburg den Jubilar honoris cqusa zum D. khecl. promoviert habe. Der Jubilar dancte nunmehr in längerer Rede, die ſich zu einem Rückblick auf die 25 Jahre ſeiner Wirkſamkeit am Seminar geſtaltete. Nach Beendigung des Feſtaites fand ein Feſtmahl im„Ritter“ ſtatt, an welchem ſich eyoa 160 Perſonen beteilggtet. An dasſelbe ſchloß ſih eine Kirchen⸗ muſit des Kirchengeſangvereins an. Abends verſammelten ſich die noch in ziemlicher Zahl zuräückgebliebenen auswärtigen Gäſte mit vielen Hren Freunden des Jubilars und mit den weeneee des Seminars zu einer geſelligen Nachſeier im Cläßzerſchen Saale. Am leie Abend des alten Kirchenjahres, 29. Panter vhr, s Uhr wurde in der Aula im engeren Seminartreiſe eine Gedächt⸗
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