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V. Über ihre wiſſenſchaftlichen Privatarbeiten, die aus den in der vorſährigen Denlſchrift S. 75f. erwähnten Grinden größtenteils dem Gebiet der theoretiſchen Theologie angehören, mögen die Kandidaten ſelbſt berichten. Die Anleitung, die ſie zu dieſen Arbeiten, ſo weit ſie es wünſchten, erhalten haben, beſchränkte ſich auf Winte inbezug auf die Methode; in der Arbeit ſelbſt wie in deren Refultaten iſt den Verfaſſern völlige Selbſtändigkeit gelaſſen
1. Vergleichung der Rigvedalieder mit den Pſalmen, „Nach kurzer Vergleichung der äußeren Verhältniſſe beider Dich⸗ tungen iſt der beiderſeitige Juhalt, vorzugsweiſe der religiſe Gehalt, nach folgenden Rubriken verglichen worden: a. Theologie(Kefultat: die Gottesvorſtellingen des Rigdeda entbehren der Einheitlichkeit und ſtehen inbezug auf die Befriedigung des religiſen Gemütes tief unter dem weinen Monolheious der Pſalmen); d. Anthrapologie GReſultt: namentlich der Begriff der Frömmigkeit und Sünde iſt in den Pſalmen bedentend tieſer als im Nigveda); c. Kosmologie(Reſulint; die Auffaſſung der Pfalmen iſt eine rein religöſe, während die Rigvedalieder ſich in philoſophiſche Spetnlationen verlieren) Bilbelm Weyel
2. Die Reden der Apoſtelgeſchichte nach ihren Quellen unterſucht.
„In dem Verichte über das Pfingftereignis Apg. 2 glaube ich zwei Quellen unterſcheiden zu müſſen. Nach der einen K, zu der die Verſe 10, 4, 5, 6, 12— 13 grhören, beſteht das Pfingftvunder in einem elſtaiſchen Reden, die hinzugeſtrömte Menge ſind Juden, die Zeit iſt nicht beſtimmmt, der Verſammlungsort iſt der Tempel; nach der Quelle B. welcher die übrigen Verſe 1⸗, 2, 3. und 3(2) 7—11. zuzuweiſen ſind, befteht das Pfingſtwunder in einem Reden in fremden Sprachen, die Teilnehmer ſind Heiden aus allen Ländern, der Ort iſt vermutlich nicht der Tempel, ſondern ein Pribathaus. die Zeit iſt die Abendzeit. Aus A en 8 Rede 2, 14ff. eeg ſtens ihrem Inhalte nach. Di A und B erſtrec nach meiner Meinung auch auf e nchten Jartien der 2rs und laſſen ſich in Kap. g u. 7 wieder deuklich von einander ſcheiden. Die Rede des Stephanus gehört zu A. Ihr urſprünglicher Abſchluß


