Aufsatz 
Theologischer Kommentar zu den Thessalonicherbriefen / Friedrich Zimmer
Entstehung
Einzelbild herunterladen

— 1⁰9—

von denen einige praktiſch ausgeführt worden ſind. Auf Wunſch ſind

i im Seminar genrbeitete linrgiſche Andachten, eine Weihnachts⸗ andacht und eine Karfreitgsandacht, in Druc gegeben und im Ver⸗ Kolportagevereins veröffentlich. In 2 Stunden Kirchenmuſik übte Prof. Zimmer einen Kirchenchar, der gelegentlich in Hauptgottesdienſt und liturgiſcher Andacht mitwirkte eine Anzahl Piiehe üde ſang und das Kirchenoratorium„Der Jüngling zu

n Schwalm und die unter dem Namen von g. ch Vanne 79 neander zur Aufführung brachte.

Pädagogit. Die Geſanrzahl ee 63 Beden war in drei Teile geteilt, die in drei den drei St er Volksſchule an gehörigen Klaſſen in einzelnen dnef rnden Vrrs hoſpitierten, dann in Gegemwart der Klaſſenlehrer ſelbſt nterrichtelen. Wöchent. lich einmal fand unter Leitung von Proſ. Maurer eine Koufereuz der betreffenden Klaſſenlehrer und ſämtlicher Kandidaten ſtatt, ſowohl zur Beſprechung der gehaltenen, wie zur Vorbereitung der noch zu haltenden Lektionen.

12. Zur praktiſchen inführung in 5 Seelſorge diente keils die Teilnahme am Kindergottesdienſte, teils die den älleren Kandidalen gebotene Gelegenheit, dem Pfarrer Fiſcher in ſeiner pfarramtlichen Thätigleit an die Hand zu gehen.

13. Zur Einführung in die kirchliche Kunſt diente außer dem unter Nr. 10 erwähnten Chorgeſange und der den muſttaliſch bereits vorgebildeten Kandidaten gegebenen Gelegenheit, ſich im Har⸗ moniumſpiel förtzubilden, eine Studienreiſe nach Köln, bei der die wichtigſten Kirchen und kirchlichen Kunſtſammlungen, ſowie eine Orgelbau⸗ und eine Glasmalerrianſtalt beſichigt wurden. Die Mittel für dieſe Reiſe lieferte zu einem a das buchhändleriſche Honorar für die gemeinſame Arbeit(ſ. Nr.

¹4. Der Einführung in die innere Miſſion diente außer der bei Nr. erwähnten theoretiſchen Behandlumg der wichtigſten einſchlägigen Fragen eine mit Unterſtüzung des Herrn Miniſters der geiſtichen Angelegenheiten unternommene Studienreiſe nach Gießen und Frantfurt zur Beſtchtigung der vortigen Anſtalten der inneren Miſſion. Mit gräßter Zuvorkommenheit aufgenommen, emdfingen wir daſelbſt reichſte Anregung. Namentlich hervorgehoben ſei, daß