Aufsatz 
Briefe eines Herborner Classicus [d.i. Johann Eberhard Schmidt] aus den Jahren 1605 und 1606 / Hrsg. v. A. Deißmann
Entstehung
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hinzukam, ſteht bis Eide des Sommers 1606 meines Wiſſens nicht in der Wee des Pädagogeums. Dagegen iſt er 1609 den 1. Mai in die Primu des Herborner Pädagogeums auigewamtn Wun Zrunſchleſer Brunſhſſis Jouit er clusso prima paodaxogei Nlarpurgensis) und 1610 den 4. Ottober bei der Hohen Schult immatrikuliert(tto Zaun- schlipffer Braunfelsinnus lſpätere Hand:] pastor Giro- ningnnus, v. d. Linde S. 388), iſt alſo ein Studiengenoſſe on Amns nnenins, der rt an 3h wir i Herborn immatrikuliert wurde. Er hat 1611 unter Gutberleth eine Disputatio lorien de unfvorsalibus seu prucdicabilibus verteddigt(v. d. Linde S. 152)

Der Ausbruch der Peſt Herbſt 1606 hatte die Vetlern veranlaßt, von Herborn nach Marburg zu ziehen

Ich habe die Briefe mit möglicſter Treue wiedergegeben, alſo unter Belaſſung aller Eigentümlichkeiten in Orthographie und Interpunktion. Auch Schreibfehler habe ich nicht fee

und andere Sonderbarkeiten immer durch ein Buſehen⸗ hielt ich für überflüſſig; ich bitte den vefer nur um einiges Vertrauen. Zweifelloſe Abkürzungen ſind auf⸗ gelöſt; wo ich ſie belaſſen habe, liegt immer ein beſonderer Grund vor. Randbemerkungen des Brieſſchreibers habe ich als Noten wiedergegeben, um die Schwierigkeiten des Druckes zu vermeiden.

Die Angaben der Anmerkungen über die in den Briefen genannten Perſonen ſtammen, wo andere Quellen nicht an⸗ gegeben ſind, aus der ungedrucken Matrikel des Heri Püädagogenms. Die Matritel der Hohen Schule habe ich nach der Ausgabe von A. v. d. Lnde benutzt, die aber in einigen Fällen mit dem Original verglichen wurde.