Aufsatz 
Bemerkungen über den metrischen und rhythmischen Bau, sowie über den Gebrauch der Homoeoteleuta in den Distichen des Catull, Tibull, Properz und Ovid / von Ernst Eichner
Entstehung
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7. Februar. Die auf der nächsten Dir ferenz zu l Themata werden zur Vork durch das Leh llegi dt. Sie lauten: I. Mass u. Ziel der häuslichen Arbeiten. II. Die Schulstrafen. III. Welche Grundsätze sind bei Ausstellung der Censuren und bei den Versetzungen der Schüler zur Geltung zu bringen? IV. Durch welche Mittel sind die Schüler zu einer hinlänglichen Fähigkeit des schriftlichen und mündlichen Ausdrucks im Deutschen anzuleiten? Hiermit sind in Verbindung gebracht Fragen nach der Be- g des Aufsatzes in den oberen Klassen, über Wahl der Themata, Betrieb der

Petofin u. ä. V. Ueber die praktische A der d en

C. Chronik der Anstalt.

Das Schuljahr begann am 16. April. Vor Beginn desselben verliess der zweite ordentliche Lehrer Herr Dr. Konrad Kubicki, an das Gymnasium in Glatz versetzt, die hiesige Austalt, an welcher er seit November 1867 gewirkt. Dagegen war in die dritte ordentliche Lehrerstelle von Ostern 1874 ab berufen worden Herr Albert Grünberg, Hauptmann der Landwehr-Artillerie,(gebo- ren 1828 zu Danzig, evang. C studirte, hd er das G. i seiner Vaterstadt absolvirt, bis Ostern 1850 Philologie u. Geschichte in Königsberg, war darauf, unterbrochen durch Heran- ziehung zum Heeresdienste 1859, 1860, 1866 u. 1870, an verschiedenen Anstalten, zuletzt an dem Pa gogium in Ostrowo bei Pilehne thätig). Gleichzeitig trat der Kandidat des höheren Schulamts Herr Ludwig Mischke sein Probejahr bei der hiesigen Anstalt an. An Stelle des cf. das vor- jährige Programm au Ostern 1874 ausgeschiedenen Herrn Cantor Kopitsch übernahm den Gesangunterricht Herr Domorganist Hoffmann, doch ward derselbe dieser mit grosser Hingabe und ersichtlichem Erfolge angetretenen Wirksamkeit schon am 16. Juli durch den Tod entrisse zum schmerazlichsten Verluste auch überhaupt die durch ihn mit hohem Geschick und Eifer geförderten mu lischen Bestrebungen in hiesiger Stadt. An seine Stelle als Gesanglehrer der Kustalt trat der Vorschullehrer HHerr Hess. Vom 1. Juni ab übernahm der Vicar Herr Licentiat, Tasch den katholischen Religionsunte in den beiden obersten Klassen und so ward, da der- selbe in den übrigen Klassen dem Kandlidaten Herrn Mischke übertragen werden konnte, die voll- ständige Wiederaufnahme dieses, seit Ostern 1873 unterbrochenen Ünterrichts in befriedigender Weise möglich.

Am Nachmittage des 9. Juni beging die Schule ihren gemeinsamen Spaziergang unter zahlreicher Betheiligung der Eltern und Gönner unserer Schüler mit dem erfreulichsten Verlaufe.

Während der Sommerferien wurden für die am Orte zurückbleibenden Schüler täglich zwei Arbeitsstunden unter Leitung eines Lehrers abgehalten.

Bei der Schulfeier am 2. September, dem Sedantage, hielt, den Festvortrag der Director.

Zu Michaclis 1874 schied aus seiner hiesigen 9. ährigen Thätigkeit der zweite Oberlehrer Herr Dr. Emil Müller durch Versetzung nach Konitz. Seine Stelle ward durch Aufrücken der beiden folgenden Oberlehrer hesetzt und als vierter Geerhaen trat ein Herr Dr. Ludwig Rummler(geboren 1839 zu Jauer, evang. udir ehdem er das G ium zu Liegnitz absolyirt, von 1857 his 1861 in Breslau und Ge⸗ eann üinehe war dann an der Real- schule in Stettin, darauf von Michaelis 1862 ab an dem Kadetten-Corps in Wahlstatt, von 1865 ab an dem Gymnasium in Liegnitz, von Ostern 1872 ab an dem in Ratibor thätig).

Am 1. November 1874 schied gleichfalls von hier der 4. ordentliche Lehrer Herr Dr. Ignaz Paczkowski, seit August 1867 an unserer Anstalt beschäftigt, an das Gymna- sium in Koblenz versetzt. An seine Stelle trat Herr Anton Giesen(geboren 1840 zu Viersen in der Rheinprovinz, kathol. Confession, bestand 1860 die Maturitätsprüfung in Düsseldorf, studirte in Münster, Tübingen, Bonn, München, Berlin katholische Theologie, Alathematik und Naturwissenschaften, hielt sein Probejahr am Gymnasium in Kempen in der Rheinprovin⸗ ab und war dann an dem Gymnasium in Trier, seit Michaelis 1873 an dem in Koblenz beschäftigt).