Aufsatz 
Bemerkungen über den metrischen und rhythmischen Bau, sowie über den Gebrauch der Homoeoteleuta in den Distichen des Catull, Tibull, Properz und Ovid / von Ernst Eichner
Entstehung
Einzelbild herunterladen

47

Exercitien oder ein Extemporale. 6 St. Henrychowski. DHeutsch. Deutliches, sinngemässes, die Interpunktion beachtendes Lesen aus dem Lesebuche von Hopf und Paulsiek für IV. Gelegent- liche Mittheſlungen aus der Synonymik und der Wortbildungslehre. Repetition der in VI. und V. gelernten vaterli gr nen und r hhen Sagen. Eingehende Besprechung und Decla- Keation memorirter Gelichts; mündliche Uebungen im Auffassen und Wiedergeben des Inhaltes der- selben. Im Anschluss an die Lectüre, meist an den Memorirstoff, Grammatik und IMNar nach Wie- derholung der Formenlehre und des einfacl und Satzes die abhängige Rede, den Periodenbau und die Iuterpunctionslehre. Wöchentlich ein Dictat oder eine schriftliche Uebung mit besonderer Berücksichtigung der Schreibung der Fremdwörter; statt dessen im letzten Viertel- jahr kleine Aufsätze erzählenden Inhaltes. Controllirung der Privatlectüre. 2 St. bis Mich. Grün- berg, dann Henrychowski. Polnisch. a, poln. Abth. Lesen und Wiedererzählen gelesener Stücke, Declamationsübungen. Alle drei Wochen wurde eine Schriftl. Arbeit geliefert, corrigirt und besprochen. In der Grammatilk die Lehre vom einfachen nackten, einfachen erweiterten und zusam- mengezogenen Satze. b. deutsche Abth. Grammatilt nach Woliüski und Schönke bis§ 20, Lesen und Uehersetzen. 2 St. bis Mich. Henrychowski, dann Krzxy- minie wski. ra dsch. Wiederholung des Pensums der Quinta, dazu nach Plötz Elemen- tarbuch Abschnitt III- V.(Pronom interrogatif, relatif, demonstratif, Comparation der Adje- ctiva, Zahlwörter, Gebrauch des Article partitif, die 4 regulären Conjugationen in activer und pas- siver Form). Extemporalien und Exercitien; Memoriren von Vocabeln. 2 St. bis Mich. Paczkow- Ski, dann Grünberg. Religionslehre. a, evangelische. Einführung in die heil. Schrift. Das I. und III. Hauptstück des luth. Katechismus repetirt, das II. Hauptstück memorirt, das I. und III. Hauptstück erklärt nach Lisco, das Kirchenjahr durch- die entspr Bibelstellen und 9 Kirchenlieder memorirt. 2 St. Fliess. 5. katholische. Biblische Geschichte wie in III., damit der schon als bekannt vorausgesetzte Stoff auch deutsch wiedergege- Aus dem Katechismus von J. Deharbe Nr. 2 die drei Hauptstücke und vom Gebet. ischke. Geschichte Geschichte des Alterthums bis zur Schlacht bei Actium mit Benutzung des Jaegerschen Hülfsbuchs und Berücksichtigung der Geographie des alten Hellas und Alt-Ital. 2 St. Grünberg. Geographie. Physisché und politische Geographie der vier aussereuropäisch en Welttheile. 1 St. Grünberg. ti. Die D Ubrüche. U.

im praktischen Rechnen. Geometrische Grundbegriffe, die Tae von den Winkeln, den Parallelen und der Congruenz der Dreiecke. 2 St. bis Mich. v. Kozlowski, dann Giesen. Zeichnen. Land- schaften, Figuren, Köpfe, Thiere in Conturen und voll, mit Blei. Von Zeit zu Zeit lineares Zeich- nen. 2 St. Krzyminiewski. Gesang.(III. Abtheilung: IV. und ein Theil der V.) Sämmtliche Dur- und Dreiklänge und Tonleitern. Zweistimmige Lieder aus dem Liederkranz von Erk u. Greef. 2 St. bis Juli Hoffmann, dann Hess.

Quinta. Ordinarius: Mischke.

Latein. Wiederholung und Erweiterung des bensums der Sexta. Die unregelmässige Formenlehre, ee die 4 C. die o periphrastica, die unregelmässigen Verba, das Adverbium, die Präpositionen, die wichtigsten Conjunctionen, ut und cum mit dem Con- junctiv, Accus. c. Inf. und die attributive und absolute Participialconstruction(letztere jedoch nur mündlich) eingeübt, nach F. Schultz kleiner lat. Sprachlehre; aus dessen Uebungsbuche wurden die entsprechenden Stücke theils mündlich, theils schriftlich, und im letzten Quartal cinige zusam- menhängende Stücke(III Th. tzt. Aus d Aben Uel buche wurden alle am Schlusse desselben befindlichen Vocabeln memorirt. Wöchentlich ein Extemporale. 10 St. Mischke. Deutsch. Von den Redetheilen, besonders vom Substantiv, Adjectiv, Pronomen und Verbum; von der schwachen und starken Declination und Conjugation, sowie vom Ablaut. Das Wichtigste aus der Satzlehre. Lesen und Nacherzühlen von Stücken aus Hopf und Paulsiek's deutschem Lesebuche für Quinta, öfters auch schriftliche Wiedergabe eines vorgelesenen Stückes oder prosaische Umar-