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cuatus, arquatus, aurigo), etwas anderes verstanden hätten, als was die Griechen iæτεεοος nannten, d. i. die Gelbsucht: man S. Cel- sus III. 24. Plin. Hist. Nat. XXII. 24. sect. 55. und daselbst Harduin. vgl. Nonius Marcellus in Perotti Corn. Cop. ed. Ald. 1513. col. 1241. 1386. Was Acron hier sagt*), ist offenbar unstatthaft, wenn es ihm gleich nachgesprochen worden ist. Warum diese Krankheit morbus regius genannt worden seyn mag, kann man zwar füglich, dahin ge- stellt seyn lassen: am natirlichsten scheint es jedoch, anzunehmen, sie habe diese Benennung deswegen erhalten, weil sie eher bey den Groſsen, als anderswo, einkehrt, daher auch Serenus Samonicus(1033.), doch mit einer Nebenbeziehung, ganz richtig sagt: Regius est vero signatus nomine morbus, Molliter hio quoniam celsa cu- ratur in aula. Mit andern, z. B. Baxter, den Namen regius daher abzuleiten, weil man gegen dieses kachektische Uebel mulsum gebraucht habe, welches ein Getränk reicher und verzärtelter Leute sey, scheint doch fast etwas abgeschmackt.
Vom izaregos findet man in Foesii Oeconomia Hippocratis aus dem Vater der Aerzte und anderen das nöthige zusammengestellt: wollte ich mir beykommen lassen, auf das Pathologische dieses Siechthums einzugehen, so würde es mich eben so übel kleiden, als dem Peripa- tetiker Phormio seine Vorlesung über die Kriegswissenschaft in Gegen- wart Hannibals. Genug, dals ich nichts von einer ansteckenden oder sonst für Andere gefährlichen Beschaffenheit des Icterus habe erfahren können, so wenig als mir von der Sucht der unverständigen und un-
*)„Et ideo, postquam mali pottae carmina publicant, ab omnibus excipiuntur et irre- cuperabiliter deridentur, sicut scabies, et regius morbus, ceterique morbi quos ipse dicit, sunt incurabiles, adeo, ut vix aut nunquam possint curari. Regius] Quem quidam daemoniacum: alii comitialem: alii arquatum vocant, quem graeci
izreOoy dicunt, quibus oculi viridescunt.“(nach der Ausgabe Bas. 1580. fol.)


