Aufsatz 
Ueber zwey Stellen im Aeschylus und Horaz / Von D. Friedrich Christian Matthiae, ...
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D. Ausspruch des Aristoteles*):&ꝓꝓεναορνιυ νσιι mπαἀαἀοσ ai&xiισσαα AA⁴.λμιινσ⁊qDÖTα ra aolν, kann Jünglingen, denen es weniger um künf- tigen Erwerb vermittelst sogenannter Brodstudien, als um wahre wissenschaftliche Bildung zu thun ist, nicht genug zur Beherzigung empfohlen werden. Wenigstens von dem Augenblicke an, da sie ihre eigentlich wissenschaftliche Laufbahn betreten, zu welcher das Gymna- sium sie vorbereitete, sollten sie ihn nie aus den Augen verlieren: und dieses muſs ihnen um so leichter werden, je besser sie den Geist der deutschen Universitäten(studium generale) begreifen, bey deren glücklicherweise noch bestehenden und durch das Specialschulensystem noch nicht verdrängten Einrichtung, kraft welcher sie, die Gesammt- heit der Wissenschaften vereinend und zu verständiger, aber freyer Aneignung darbietend, den guten, selbst den mittelmäſsigen Kopf vor

*) Analyt. Poster. I. 11. pag. 414. Buhl. Eben so Cicooro pro Arch. cap. 1.Omnes artes, quae ad humanitatem Pertinent, habent quoddam commune vinculum, et quasi cognatione quadam inter se cominenturn; de Orat. III. cap. 6. Cvgl. cap. 33. ff.) Illa Platonis vera, et tibi, Catule, certe non inaudita vox, omnem doctri- nam harum ingenuarum et humauarum artium uno quodam societatis vinculo con- tineri. Wo Plato dieses gesagt haben mag, fnde ich in keiner der mir zu Gebote stehenden Ausgaben nachgewiesen: es steht in der Epinomis, im IX. Bande der Zweybrücker Ausgabe p. 274.