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darzustellen vermochten. Ich mõchte um so weniger sein Verdienst um die Erkenntniss der platonischen Philosophie an einem von ihm selbst nur in sekundärer Weise behandelten Gegenstand zu schmälern scheinen, als ich ihm in viel wichtigeren Punkten reichliche Be- lehrung danke.
Von der Sprache, als etwas Ganzem, fehlt Plato die Anschauung, wenigstens in der Weise, wie sie von uns betrachtet wird, durchaus. Zwar finden wir im Alcib. I. 111. A. nicht nur eine Anspielung auf die Muttersprache, sondern die Erlernung derselben wird auch dem Umgang mit Anderen zugeschrieben und die Sprache als das bezeichnet, worin die ver- schiedenen hellenischen Staaten übereinstimmen, gleichsam als nationalem Bindemittel. Allein wenn jener Dialog überhaupt unecht ist, so verliert auch diese Stelle ihre Kraft; sodann aber kommt man selbst mit der Unterscheidung der einzelnen Sprachen, der hellenischen von denen der Barbaren, nicht vorwärts. Sie hat auch der Kratylus und doch geht die Untersuchung der Sprache nie auf diese als Ganzes, sondern nur auf ihre einzelnen Theile, deren nächsthöchste Einheit das Wort bildet. Darum wird auch nicht die Sprache als Ganzes in Bezug gesetzt zur Ideenlehre, sondern eben nur das Wort. 389. E. BXerοvα r055 575 EusvO, 6 Eoriν Ʒν μα τeνα τà r0,ar τοοενντꝙτďα εHα* ςιεμαααααά Es ver- steht sich von selbst und bedarf nur einer vorübergehenden Erwähnung, dass die Vielheit der Worte, eine einheitliche Idee des Wortes(wie Einige wollen, des Substantivs) voraus- setzen lässt, deren Wesen sich in diesen mannigfaltig reflektirt. Bei Uebertragung eines Namens aus einer anderen Sprache in die hellenische ist die Bedeutung das Richtmass. Es werden nur die Buchslaben geändert, der Lautstoff. Cf. Critias 113. A. Die Sprache heisst Ocvynh, das ganz äusserliche der Stimme. Schon daraus könnte man zur Genüge erkennen, wie weit man entfernt war, einen Grganismus in der Sprache zu begreifen!
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