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Mathematix. Ii Sommer: Geometrische Anschauungslehre 1 St. Rechnen nach Löh- mann 2 St.(Prct. Krause, später beauftr. Lehrer Weber). Iim Winter: Rechnen nach Löhmann, die vier Species mit ganzen unbekannten Zahlen, 3 St.(Dr. Henl).
Schönschreiben. 3 St.(Conrector Kutsch).
Religionsunterricht für die Schüler katholischer Confession. A) Für die Schüler der vier untern Classen: Glaubenslehre mit biblischer Geschichte des neuen Bundes, 2 St. B) Für die Schüler der beiden obern Classen: Allgemeiner oder geschichtlicher Theil der Religionslehre(W.), 1 St.(Pfarrer nr⁹.
Gesang. I. Abtheilung: Chöre von Mozart, A. Romberg, C. Kreutzer, Men- delssohn-Bartholdy; vierstimmige Lieder für gemischten- und Männer-Chor von ver- schiedenen Componisten.
II. Abtheilung: Lehre von den Tonarten, und Intervalle, rhythmische und melodische Uebungen. Lieder, zwei- und einstimmige, aus dem„Sängerhain“ etc. von Friedr. und Ludwig Erk und W. Greef u. a.
Für beide Abtheilungen: Choralgesang nach dem kleinen evangelischen Gesangbuch 2 St.
III. Abtheilung: Erste Elemente des Gesanges, kleine Lieder aus dem„Sängerhain“ von Fr. und Ludw. Erk und W. Greef. I. Heft. Choralgesang, 1 St.(Gesangl. Peter).
Leibesübungen im Sommer: Drei Abteilungen, für jede 2 St. wöchentlich(Gesang- lehrer Peter), ausserdem Unterricht und Uebung im Schwimmen.
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II. C(hronik des Gymnasiums.
Unter dem 19. Merz 1849 wurde der Candidat des Gymnasiallehramtes, Johann Friedrich Krause aus Sontra durch allerhöchste Entschliessung als Practicant an dem hie- sigen Gymnasium zugelassen. Derselbe begann seine Thätigkeit mit dem Anfange des Sommersemesters, wurde aber bereits unter dem 10. Mai dem Gymnasium zu Hersfeld zu- gewiesen, und gieng alsbald zu dieser seiner neuen Bestimmung ab.
Durch allerhöchste Rescripte vom 7. Juni 1849 wurden der Gymnasiallehrer Dr. Hasselbach von dem hiesigen Gymnasium an das Gymnasium zu Hanau und der Gymnasial-


