Aufsatz 
Ueber die griechische, insbesondere die Prosa-Lectüre in Prima / vom Oberlehrer Dr. Collmann
Entstehung
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betreffenden Semesters mit Genehmigung des betreffenden Königl. Prov.-Schulcollegiums dann gestattet, wenn der Abgang von dem Gymnasium durch Veränderung des Wohnorts der Eltern oder Pflegeeltern, oder durch andere Verhältnisse, welche den Verdacht eines willkürlichen un- gerechtfertigten Wechsels der Schulanstalt ausschliessen, veranlasst worden ist.

3. Wenn die Prima in eine Unter- und Ober-Prima getheilt ist, So kommt bei Berechnung des 2jährigen Primacursus der Aufenthalt des Schülers in diesen beiden Classen gleichmässig in Betracht, wogegen der im§. 41 des Prüfungsreglements vom 4. Juni 1834 vorgeschriebene 2jährige Zeitraum von dem Abgang aus Obersecunda zu berechnen ist, falls an dem betreffenden Gymnnsium die Secunda in 2 Classen getheilt ist.

Ferner hat das Königliche Prov.-Schulcollegium durch Beschluss vom 26. Januar 1870 verfügt, dass die Gesammtdauer der PFerien jährlich nicht mehr als 10 Wochen betragen, und diese Ferien bei allen höheren Lehranstalten der Provinz soviel als möglich übereinstimmen sollen. Zu Ostern und zu Weihnachten solle die Ferienzeit je 14 Tage betragen, ausser dieser feststehenden Zeit von 4 Wochen könne die Vertheilung der übrigbleibenden 6 Wochen nach den Bedürfnissen oder Wünschen der einzelnen Anstalten erfolgen.

Die Bibliothek des Gymnasiums sowie dessen übrige Sammlungen sind aus Staatsmitteln in herkömmlicher Weise vermehrt worden. Ausserdem erhielt die Bibliothek von Privatpersonen mehrfache Geschenke. Darunter ist mit ganz besonderem Dank hervorzuheben, dass Herr Buchhändler Teubner zu Leipzig von allen Text-Ausgaben Griechischer und Römischer Klassiker, welche in seinem Verlag erschienen sind, je ein Exemplar unserer Gymnasial-Bibliothek zum Geschenk gemacht, und dass Herr Buchhändler Elwert dahier in Bezug auf diejenigen seiner Verlags-Artikel, welche für das Gymnasium Werth haben, die gleiche Liberalität bewiesen hat. Das Naturalien-Kabinet erhielt von dem Secundaner Wigand eine Hälfte von Ceratites Gaillardotii, vom Ober-Tertianer Heuser ein Stück von dem Rückenpanzer des Brillen-Kaiman, von dem Ober-Tertianer Lagrèze fünf Rückenschildchen vom Krokodil; das physikalische Kabinet erhielt von Herrn Bäckermeister Klee dahier das Model einer Feuerspritze. Für diese Geschenke wird den Gebern im Namen des Gymnasiums hiermit herzlich gedankt.

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IHI. Statistische Uebersicht.

A. Die Lehrer des Gymnasiums.

(Die Namen derselben finden sich in einer diesen Nachrichten am Schlusse beigefügten Uebersicht über die von den einzelnen Lehrern ertheilten Lectionen).

B. Die Schüler des Gymnasiums. Die Zahl derselben betrug bei Eröffnung der Schuljahrs, wie schon oben bemerkt wurde. 235, von welchen 26 der Prima, 21 der Secunda A, 33 der Secunda B, 30 der Tertia A, 33 der 6