Aufsatz 
Verzeichnis der Direktoren und Lehrer des Marburger Gymnasiums von seiner Gründung 1833 bis Ostern 1910 / von Friedrich Engelhardt
Entstehung
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6. Der Zeichenapparat(unter Leitung des Herrn Zeichenlehrer Klonk). Angeschafft wurden: 10 verstellbare Zeichenständer und 10 Zeichenstühle.

7. Nusikalien(unter Verwaltung des Herrn Gesanglehrer Fiedler). Keinerlei Neu- anschaffungen.

8. Turnapparat(unter Verwaltung des Herrn Professor Stange). Angeschafft wurden: ein Pferd, vier Springbretter, zwei Springschnuren, einige Bälle.

VI. Stiftungen und Unterstützungen für Schüler.

1. Die Zahl der Freischüler während des Rechnungsjahres 1909 betrug 29, die Summe des erlassenen Schulgeldes 3477,50 Mark.

2. Der Kapitalbestand derMünscherstiftung beträgt 1717,94 Mark. Das Stipendium in Höhe von 52,50 Mark wurde durch das Lehrerkollegium dem Unterprimaner Finis verliehen.

3. Der Kapitalbestand derStiftung früherer Schüler beträgt 1066,69 Mark. Das Stipendium in Höhe von 35 Mark wurde durch das Lehrerkollegium dem Obersekundaner Reuter verliehen.

4. Der Kapitalbestand derBuchenau-Jubiläums-Stiftung beträgt 1000 Mark. Das Stipendium in Höhe von 35 Mark wurde durch das Lehrerkollegium dem Obersekundaner Vonschott verliehen.

. 5. Einige Freiexemplare wurden gestiftet von den Verlagsbuchhandlungen von Quelle und Meyer und von Teubner; ferner übergaben mehrere Abiturienten des vorigen Jahres der Biblio- thek einige Bücher(Joseph und Schmidt); eine grössere Anzahl von Büchern wurde ihr end- lich überwiesen aus dem Nachlass der früheren Lehrer der Anstalt, der Professoren Weide- müller und Schenkheld.

VII. Mitteilungen an die Schüler und deren Eltern.

1. Die Erwerbung des Militärzeugnisses.

Cassel, den 24. Juni 1908.

Bei der Abfertigung der Gesuche um Erteilung der Berechtigung zum einjährig- freiwilligen Dienst haben sich erhebliche Unzuträglichheiten dadurch ergeben, dass die Ge- suche meistens erst im ersten Vierteljahr des ersten Militärpflichtjahres und dann noch fast durchgängig unvollständig, d. h. nicht mit den vorgeschriebenen Nachweisen, eingereicht zu werden pflegen. Durch die starke Anhäufung der Gesuche innerhalb eines kurzen Zeitraums und durch die Notwendigkeit, die meisten zur Ergänzung zurückzugeben, werden die Prüfungs- kommissionen für Einjährig-Freiwillige nicht nur in unnötiger und unzweckmässiger Weise belastet, sondern auch vielfach ausser Stand gesetzt, die Berechtigungsscheine so zeitig zu erteilen, als es das Interesse der Nachsuchenden erfordert.

Das Königliche Provinzial-Schulkollegium ersuche ich deshalb ergebenst, die Zöglinge der höheren Lehranstalten und der Lehrerseminarien der Provinz bei der Aushändigung der Befähigungszeugnisse oder spätestens beim Abgang von der Anstalt darauf hinweisen zu lassen, dass es sich in ihrem eigenen Interesse dringend empfehle, sofort nach dem Eintritt des