Aufsatz 
Verzeichnis der Direktoren und Lehrer des Marburger Gymnasiums von seiner Gründung 1833 bis Ostern 1910 / von Friedrich Engelhardt
Entstehung
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als ordentlicher Gymnasiallehrer an das Marburger Gymnasium zurückversetzt. Vom 1. 2. 1855 an war er Pfarrer in Friedewald und starb dort am 16. 2. 1856 amNerven- fieber.

Er veröffentlichte in dem Jahresberichte 1851: Exercitationum Herodotearum specimen III. sive Rerum Lydiarum particula I. cum epimetro de Chaldaeis.

Schlötel, Friedrich Heinrich, aus Rinteln, Kandidat des Gymnasiallehramts, wurde Frühjahr 1838 39 als Praktikant zugelassen.

Hasselbach, Wilhelm George Alexander Friedrich, Dr.,* 22. 10. 1813 zu Richelsdorf, Kandidat, wurde dem Gymnasium im Sommer 1838 als Praktikant zugeteilt, im Juli 1840 provisorisch, Dezember 1841 definitiv zum Hülfslehrer bestellt, Herbst 1846 zum ordent- lichen Lehrer ernannt; Sommer 1849 nach Hanau versetzt. Zuletzt Professor in Schmal- kalden.

Er veröffentlichte im Jahresberichte 1844 eine Abhandlung über Kleon. Piderit, Karl Wilhelm, Dr.,* 20. 3. 1815 zu Witzenhausen, früher Hülfslehrer am Gym- nasium zu Hersfeld, wurde Herbst 1839 in gleicher Eigenschaft nach Marburg versetzt, am 6. 5. 1840 definitiv bestellt, Dez. 1841 zum ordentlichen Lehrer ernannt; Frühjahr 1844 an das Gymnasium zu Hersfeld versetzt; seit 6. 10. 1853 Direktor des Gymnasiums zu Hanau. Starb 27. 5. 1875. Bekannt vom ihm ist die Ausgabe von Cicero, de oratore.

In dem Jahresberichte 1842 veröffentlichte er: De Apollodoro Pergameno et Theodoro Gadarensi rhetoribus.

Höck, Konrad, katholischer Pfarrer, wurde Frühjahr 1840 mit Erteilung des katholischen Religions-Unterrichts beauftragt; Januar 1848 nach Herolz, Kr. Schlüchtern, versetzt.

Will, Philipp. früher Domkaplan, zum Pfarrer der katholischen Gemeinde ernannt, wurde Frühjahr 1848 mit Erteilung des Religionsunterrichts für die katholischen Schüler be- auftragt; Sommer 1882 von diesem Auftrag entbunden; starb am 29. 10. 1882.

Schick, Heinrich August, Dr., ordentlicher Lehrer zu Rinteln, wurde Herbst 1840 an das Marburger Gymnasium versetzt; war seit Januar 1842 Vertreter des Direktors für Verhinderungsfälle; seit Frühjahr 1842 Direktor des Gymnasiums zu Hanau.

Peter, Johannes,ehemaliger Studiosus, war seit Frühjahr 1841 Gesanglehrer, seit Juni auch Leiter der körperlichen Ubungen; starb 11. 12. 1861. Stacke, Ludwig Christian,* 28. 5. 1817, aus Kassel, Kandidat der Philologie, wurde Mai 1841 als Auskultant bei dem Gymnasium zugelassen und Mai 1844 an die Realschule zu Eschwege versetzt. War später Professor am Gymnasium zu Rinteln. Verfasser viel- verbreiteter Geschichtswerke. Fenner, Theobald, Gymnasiallehrer und Pfarrer, wurde Januar 1842 vom Gymnasium zu Hanau nach Marburg versetzt; trat Januar 1866 in den Ruhestand; starb am 15. 10. 1871 am Herzschlag. Fuldner, Gottlob Heinrich Ludwig, Dr. theol. und philos., wurde Frühjahr 1842 von Rinteln nach Marburg versetzt; trat Frühjahr 1856 in den Ruhestand und starb zu Marburg am 30. 7. 1858. Er veröffentlichte in den Jahresberichten:

1843: Quaestiones Horatianae P. I.

1855: Adnotationes in Euripidis Medeae prologum. Most, Eduard, Dr., aus Hersfeld, wurde Frühjahr 1843 von Rinteln nach Marburg, Herbst 1844 an das Gymnasium zu Kassel versetzt. Volekmar, Gustav, Dr., Gymnasiallehrer, wurde Frühjahr 1844 von Hersfeld nach Marburg, Herbst 1845 an das Gymnasium zu Fulda versetzt. Weber, Otto George Theodor, Dr.,* 5. 2. 1823 zu Obersuhl, Kandidat des Gymnasial- lehramts, wurde Ostern 1845 als Praktikant am Gymnasium zugelassen, seit Mai 1846