Aufsatz 
Verzeichnis der Direktoren und Lehrer des Marburger Gymnasiums von seiner Gründung 1833 bis Ostern 1910 / von Friedrich Engelhardt
Entstehung
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Verzeichnis

der Direktoren und Lehrer des Marburger Gymnasiums

von seiner Neugründung 1833 bis Ostern 1910. Vom Bibliothekar Prof. Friedr. Engelhardt.

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Vorbemerkung.

Ein Verzeichnis der Direktoren und Lehrer des Marburger Gymnasiums seit seinem Bestehen wäre passend zu irgend einem Jubiläumsjahre erschienen, etwa 1908, nachdem 75 Jahre seit dem entscheidenden Zeitpunkt verflossen waren. Indessen war diese Gelegen- heit nicht wahrgenommen worden, und so erscheint denn, da es nicht weiter hinausgeschoben werden soll, das Verzeichnis mit dem Bericht für dieses Jahr.

Die folgende Zusammenstellung aller Herren, die seit der Neugründung des Marburger Gymnasiums 1833 bis Ostern 1910 an der Anstalt tätig gewesen sind, beruht in der Haupt- sache auf den vollzählig vorhandenen Jahresberichten. Einen irgendwie erschöpfenden Lebens- lauf jedes einzelnen zu geben, konnte dabei nicht die Absicht sein und wäre auch nicht möglich gewesen. Die Bemerkungen, die sich in den Jahresberichten finden, sind recht ver- schieden: überaus kurz bei den nur vorübergehend der Anstalt angehörenden Herren, aus- führlicher bei denen, die längere Zeit, oft viele Jahre, an dem Gymnasium tätig waren. Erst seit dem Jahre 1885 wird es Brauch, dass von den einzelnen ein kurzer Lebenslauf im Bericht veröffentlicht wird, aber auch dies ist nicht in jedem Falle geschehen. Wenn für solche Herren, die ihren Vorbereitungsdienst am Gymnasium ableisteten, nur die Zeit des Ein- tritts angegeben ist, so wird man im allgemeinen annehmen dürfen, dass sie nur ein Jahr an der Anstalt waren. Was im übrigen durch Ermittelungen zu erfahren war: Geburtstag und eort, augenblickliche oder letzte Stellung, gegebenenfalls Todeszeit und-ort, ist mit aufgenommen worden, und wenn es bekannt war, ist angegeben, wohin die Herren von Marburg aus gingen, sodass für jeden, der Anlass hat eine Spur zu verfolgen, die Möglichkeit dazu meistens gegeben ist. Ausdrücke wie sie die Jahresberichte(besonders für die ältere Zeit) bieten, wie: Substitut, Praktikant, Auskultant, Vikar u. a. sind absichtlich beibehalten worden.

Die Zunamen derjenigen Herren, die bis Ostern 1910 der Anstalt noch angehörten, sind fett gedruckt.

Sollte im Verlauf des nächsten Jahres über den einen oder andern Herrn noch Wesentliches bekannt werden, so wird mit dem Jahresbericht von 1911 ein entsprechender

Nachtrag erscheinen.