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schwinden. Jedoch für den Sinn ist es sehr störend, denn der in ihm liegende Begriff ist in del gooven“ schon, ich möchte sagen, mehr wie genug enthalten, und was die Schol. betrifft, so fehlt es in dem ersten, während αt sich darin findet, desgleichen im dritten; in dem zweiten, das uns hauptsächlich Vertrauen erweckend erschien, ist es, aus der Stellung zu schliessen, wahrscheinlich aus dei entstanden. Wir werden darum besser thun es mit dουαοα zu verbinden.
Fassen wir nun den Inhalt der Stelle zusammen. Nachdem Pindar gesagt, aus seiner Seele sei der Schmerz über das Schicksal der thebanischen Aristokratie noch nicht verschwunden, fährt er fort.»Doch man muss stets in die grade gegenwärtige Lage sich zu finden wissen und damit zufrieden sein: Leiden ist der Sterblichen Loos! Vielleicht bringt ja die Zukunft Heilung auch für meinen Schmerz, und die Hoffnung hält den Menschen aufrecht«. Ueber die hier durchklingende Resignation vergleiche man Pyth. III, 81: Ey eς ⁵&ςαν πτμαμάια Gννν⁴᷑mνο dαoντα Sroe dνααιο. Darnach stelle ich mir den Satz in folgender Weise zusammen:
10 d ro 6ς ei oors οαεςα α.
Bemerkung. Bei Ol. II, 56 habe ich zu meinem Bedauern übersehen und darum bei Besprechung der Stelle anzuführen versäumt, dass schon Böckh r f nu ενꝛn schrieb. Ferner sei hier bemerkt, dass mein Vorschlag zu Ol. XI, 60 bei genauerer Prüfung mir selbst aus metrischen Gründen un- haltbar erscheint.


