Aufsatz 
Beiträge zur Erklärung Pindar's / von August Wiskemann
Entstehung
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Beiträge zur Erklärung Pindars.

Abs ich das diesjährige Programm zu schreiben übernahm und einige»Beiträge zur Erklärung Pindars« zu liefern versprach, war es meine Absicht die Grundidee einiger schwierigern Siegesgesänge eingehend zu besprechen. Da es mir aber immer klarer wurde, dass ein solches Unternehmen erprobtere Arbeiter und mehr Zeit, als ich ihm zuwenden konnte, verlange, so begnüge ich mich für diesmal damit meine bei der wiederholten Lectüre des Dichters gemachten Beobachtungen über eine Anzahl einzelner Stellen im folgenden der Oeffentlichkeit zu übergeben. Aus dem Kleinen baut sich das Grosse auf. Mögen andere den Bau weiter führen; ich werde zufrieden sein, wenn ich sagen darf, ein paar brauchbare Steinchen zu demselben geliefert zu haben. Für meinen Zweck hielt ich es für das geeignetste, nur meine eignen Gedanken in aller Kürze darzulegen und auf die Ansichten der Erklärer und Kritiker nur dann einzugehn, wenn es mir zu dem Gang meiner Untersuchung erforderlich erschien.

OI. I, 106 ff.

Oesς sꝓτirονσπο àdeν τεμαι⁵νι ⁵μέ⁴dεε

EXGννꝙτοdτο*⁵οο, TIeων,

εοινμιιαάιιν

An dem überlieferten Texte dieser Verse, die allerdings hinsichtlich des Sinnes und der Construction mancherlei Schwierigkeiten bieten, haben die Kritiker mehrfache Besserungs- versuche vorgenommen. Die Scholien bezeugen durchweg unsere heutige Lesart, es müsste sich denn jemand durch eine Stelle, die Hartung heranzieht, um seine Veränderung des rsæνσ in zu begründen, blenden lassen. Sie heisst: d εμ☚⁴νν*l νντ⁴αςρσιιν επεετιοοπτπο 60G d εν ττ œ dis ομμυνα νdera κ Souleusrai a dnso Goð. Gegen 1