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wäre dieser Augenblick sehr günstig gewesen; leider wurde er verpaßt, da sich die hier führenden Primaner in der Ent- fernung verrechnet hatten, sodaß sogar ein Trupp erst nach der festgesetzten Zeit eintraf und als verschollen erklärt werden mußte. Von den übrigen geriet auch die Mehrzahl in Gefangenschaft, sodaß Rot den Sieg davontrug.
Den Schluß des Kriegsspiels bildet die Kritik, die Ver-— teilung von Ehrenzeichen, das Kriegsgericht. Dann gehts auf den Heimweg, und nun setzt eine Nachkritik ein, die im kräftigsten Tertianerdeutsch an Verständlichkeit nichts ver- missen läßt, bis fröhlicher Marschgesang die streitenden Kämpen versöhnt.—
Mögen auch manche Leute über die Kriegsspiele spotten; daß die Jungen einen fröhlichen, gesunden und nach mancher- lei Richtung hin anregenden Nachmittag verlebt haben, kann niemand bestreiten— und das ist ja schließlich nur Zweck der Ubung.
Oberlehrer Or. Max Ceorg Schmidt.
IV. Drei Jahre Ferienwanderungen in Hessen. Litteratur:
A. Lomberg:„UÜber Schulwanderungen im Sinne des erziehenden Unter- richts.“ Langensalza 1893.
S. Schwarz.„Unsere Schülerreisen.“ Blankenese 1903.
O. W. Beyer.„Deutsche Ferienwanderungen.“ Leipzig 1874.
S. Schwarz.„Schülerreisen an höh. Schulen,“ s.„Monatsschrift für höh. Schulen“ II. Jahrg. 1903.
H. Kanter.„Beiträge zur praktischen Ausgestaltung der Ferienreisen mit Schülern.“ Leipzig 1900.


