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des Turnvereins ist auch in erfreulicher Weise ein Band zwischen ehemaligen Schülern und der Anstalt geschlungen
worden. Oirehntor Or. Karl Knabe.
III. Kriegsspiele.
Vom„Räuber und Gendarm“(Schanditz) unserer Vorschüler bis zu den Felddienstübungen unserer Soldaten ist ein weiter Weg. Sollten sich auf diesem Wege vom kindischen Spiel bis zum tiefen Ernst nicht mittlere Linien finden lassen, auf denen auch Knaben im mittleren Alter das zugeführt werden kann, was jenen Spielen und Übungen gemeinsam ist: Ge- sunde Bewegung in frischer Luft und die Freude an der Betätigung körperlicher Kraft?
Mehrfach hat solche UÜberlegung die Männer beschäftigt, welche nicht zopfig im Sport eine banausische Ablenkung von wissenschaftlicher Arbeit erblicken, sondern ihn als segen- bringende Mitgift für den gesteigerten Daseinskampf der heranwachsenden Jugend für notwendig ansehen. Verschie- denen Orts sind daher bereits Versuche unternommen worden, durch„Kriegsspiele“ eine weitere Abwechslung in den Kreis der zur„körperlichen Ertüchtigung“ bestimmten Bewegungs- spiele zu bringen. ¹)
1) Erythropel, Ein Kriegsspiel am Sedantage, Monatsschrift f. höhere Schulen 1906. S. 320. Erythropel, Ein Kriegsspiel in einer kleinen Stadt (Hameln) Jahrbuch f. Volks- u. Jugendspiele 1907. S. 240. Hoeck: Holz- minder Kriegsspiele ebendort SS. 248 Meyer: Ein Nachmittag aus dem Landerziehungsheim Ilsenburg ebenda S. 255, Pötzsch, Spiele während der Weißenfelser Schülerwanderungen ebenda S. 221. Haubold, Kriegs- spiele in Chemnitz, Jahrb. f. Volks- und Jugendspiele 1909. S. 163. Schröer, Kriegsspiel, Monatsschrift f. d. Turnwesen 1907. S. 380.


