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welchem System die eine oder die andere Form einzureihen ist. Da hilft dann eine physikalische Untersuchung heraus und führt mitunter leicht und sicher zum Ziel. Andrerseits kann auch die Bestimmung der physikalischen Natur eines Minerels schwer sein und zu Ergebnissen, die sich widersprechen, führen. Alsdann wird uns das Erkennen seiner geometrischen Verhältnisse ein Wegweiser sein und zu richtiger Beurteilung binleiten.
So ergiebt sich als unerlässliche Bedingung eines erfolgreichen Studiums der Mineralien, dass eine genaue Kenntnis ihrer Krystallformen mit der sorgfältigen Erforschung ihrer physikalischen Eigenschaften Hand in Hand gehen muss.
Bei vorstehender Abhandlung wurden benutzt: Bauer, Lehrbuch d. Mineralogie; Exner, Unter- suchungen über die Härte an Krystallflächen; Groth, Physikalische Krystallographie; Sohnke, Entwicklung einer Theorie der Krystallstruktur.


