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glycyphyllus, Orobus vernus, Poterium sanguisorba, Rosa arvensis, Ribes alpinum, Actaea spicata, Scandix pecten Veneris, Euphorbia cyparissias, Mercurialis perennis, Anemone ranunculoides, Pri- mula officinalis, Atropa Belladonna, Colamintha Acinos, Gale- opsis Ladanum, Teucrium botrys, Campanula glomerata, Prismato- carpus speculum, Lonicera xylosteum, Scabiosa columbaria, Orchis mascula, Leucojum vernum, Sesleria coerulea, Carex digitata, Phegopteris Robertiana.
Die allgemeine Phyſiognomie der Gegend geht aus folgender Zuſammenſtellung, die der„Statiſtik des Kreiſes Olpe(1875)“ ent⸗
nommen iſt, hervor:
Acker. Gärten. Wieſen. Weiden. Holzung. eude
Attendorn, Stadt: 467 21 104 79 477 1 ha „ Land: 1585 18 874 314 4111 6 ha
Helden: 1105 10 263 195 2577 1 ha Förde: 352 5 89 25 830— ha Kirchveiſchede: 392 5 171 72 2348— ha
Im großen und ganzen bietet das Gebiet alſo für den Botaniker nicht viel Abwechſelung dar. Der größte Teil der Bergabhänge und engen Schluchten iſt mit Gehölz beſtanden. Zu größeren Waldungen vereint findet man die Buche(Fagus silvatica), die Rottanne(Picea vulgaris), hier und da die Eiche(Quercus pedunculata) und in tieferen Thälern die Eſche(Fraxinus excelsior) in mächtigen Exemplaren. Weniger kommen als Nutzholz in Betracht die Weißbuche(Carpinus betulus), die Kiefer(Pinus silvestris), die Birke(Betula alba). Stellenweiſe findet man in größerer Ausdehnung die Hauberge zur Lohgewinnung, deren Beſtände aus Quercus robur und pedunculata gemiſcht ſind. Die übrigen Waldflächen ſind forſtlich von geringerer Wichtigkeit, da noch große Flächen vom Haſelnußſtrauch(Corylus avellana) untermiſcht mit Erlen(Alnus glutinosa und incana), Birken(Betula alba), Weiden(Salix capraea und cinerea), Faul⸗ baum(Rhamnus frangula und cathartica) und Schlehen(Prunus spinosa) beſtanden ſind. Die frühere Verwendung genannter Hölzer zu Holzkohlen, von deren Gewinnung noch zahlreiche Meilerſtätten in den Waldungen Kunde geben, hat faſt ganz aufgehört, da der Preis für dieſelben ſehr gefallen iſt.
An Wegen angepflanzt finden ſich die Eſche(Fraxinus excelsior),


