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Name des Hausmieters Lage des Hauses Zins 6. Costermann ¹). Grenzt im Westen an Liepmanns Früher 1sol. am 2. März, später Haus. Es lag über der Antauche, Isol. am 1. Mai. zwischen Fahrgasse und Samuels- gasse ²). 7. Samson(Samp- Zwischen den genannten Straßen Früher 2sol. am 2. März, später son) ²). in unmittelbarer Nähe von Nr. 6 2sol. am 1. Mai. (doch siehe auch Urkundenbuch S. 304). 8. Stral³). Gegenüber dem südwestlichen Teil Früher 1sol. am 17. April, spä- des Bartholomäusfriedhofes, neben ter 1sol. am 1. Mai. dem Haus des Phyfis. 9. Gumpert ⁴). Zwischen Gumprechtsgasse und Je 6 den. am 3. Januar und am Storchgasses). 1. Mai. 10. Anselm. Nicht angegeben. 6 den. am 3. Januar. 11. Michel. Hof und Haus bei Johann de We- 2 sol. am 31. Dezember. dere.
Die Bartholomäusbücher führen außerdem noch den Zins von verschiedenen Häusern an, in denen die Juden nur als Mietsparteien bei Christen wohnten*). Wir übergehen diese Häuser, da ihre Lage nicht näher angegeben wird, bis auf das Haus zur Schale, das an das des Phyfis anstieß).
Auch noch andern geistlichen Stiftern und Klöstern hatten die Juden den Hauszins zu entrichten, da sie auf deren Boden saßen. So zinste Moses(Moyze) den Nonnen zu St. Kathrinen für das Haus Katzenelnbogen(jetzt Saalgasse 5), ebendenselben zahlte auch Selmelin Zins für ein Haus, dessen Name nicht erwähnt wird. Die Weißen Frauen erhoben einen Zins von verschiedenen
¹) Sonst nicht bekannt.
²)„Infra vicos Fargasse et transitus vicorum piscatorum et judeorum(Urkunden- buch S. 303, damit vgl. I. c. S. 304).
³) Siehe Urkundenbuch S. 218. L. c.
⁴) Siehe auch Urkundenbuch S. 303.
.55) L. c. S. 304.
6) So wohnt Natan im Hause des Bresto, die Jüdin Minna im Hause Jakobs, des
Sohnes Helfrichs, Minneman aus Pappenheim im Hause der Witwe Friedrichs, Liepman, genannt zum Storch, im Hause Sterkerads. 3 7) An der Stelle, wo die drei Häuser des Stral, des Phyfis sich befinden, ward später das Leinwandhaus(jetzt das historische Museum und das städtische Archiv) errichtet. Siehe auch Battonn IV, S. 6.— Die Bedeutung der zwei ins Rechenbuch 1357(Urkunden- buch S. 318) eingeklebten Zettel mit der Aufschrift„Census de domibus iudeorum extra cimiterium“ wird an anderer Stelle erörtert werden. Auf den Zetteln begegnen wir z. T. denselben Häusern und Namen, wie in den Bartholomäusbüchern, z. T. aber neuen Hausmietern, wie Fridericus, Moses, Salman Fischelin. Dietz, im Stammbuch der Frankfurter Juden, zählt S. 435 nicht weniger als 24„Wohnhäuser“ der Juden auf. Seine Quelle hierfür— er nennt sie nicht— ist wohl Battonn. Aber in manchen dieser Häuser saßen die Juden nur als Mieter. Klein-Stolzenberg(Nr. 21 seiner Aufzühlung), ebenso Stein-Wonneberg(Nr. 24) haben nie den Juden gehört; Simon von Seligenstedt wohnte nur als Mieter daselbst(Urkundenbuch Nr. 183, S. 75), dasselbe gilt vom Hause Neu- Falkenstein(Nr. 16), wie aus Urkundenb. 1. c. hervorgeht.


