Aufsatz 
Specimen quaestionum lexilogicarum de vocibus Graecis cum verbo radicitus cognatis / Gustavus H. J. Ph. Volkmar
Entstehung
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Gesängen; d) für Tenoristen und Bassisten zweiter Abtheilung; e) eine all- gemeine Singstunde für alle Schüler. Im Wintersemester kam noch eine wöchentliche Lehrstunde in Quinta hinzu. Gesanglehrer Rundnagel.

3. Zeichnen. 4 6 Stunden wöchentlich.) Zeichnen nach Körpern, zum Theil nach Vorlagen. 5) Elementarübungen für die Anfänger. Für zwei Abtheilungen je zwei Stunden wöchentlich. Im Winter kamen noch zwei Stunden wöchentlich für die Schüler der Quinta hinzu. Zeichnenleh- rer Mutzbauer.

4. Leibesübungen. Im Sommersemester im Freien. Uebungen im Mar- schiren und Laufen, an den Barren, am Reck, am Kletterbaum u. s. w., je 2 Stunden wöchentlich; ausserdem Uebungen im Schwimmen innerhalb des in der Fulda neben einem bedeckten Bretterhause aufgerichteten Pfahlwerks, so lange es die Jahrszeit gestattete. Im Wintersemester Schwing-Uebungen für 4 Abtheilungen, je 1 Stuude wöchentlich. Turn- und Schwimmlehrer Benecke.

Anhang.

Privatbeschäftigungen der Schüler.

Diese bestanden in der Lectüre von classischen, besonders alten Schrift- stellern, in schriftlichen Uebersetzungen aus fremden, besonders alten Spra- chen in die deutsche und umgekehrt, in Commentaren über Schriftsteller, Sammlungen von Redensarten und grammatischen Beobachtungen, auch in Re- petitionen der mathematischen Lehren und der Geschichte u. a. Sie wurden von den Lehrern geleitet und überwacht, zum Theil auch genauer durchgesehen.

II. Chronik des Gymnasiums.

Ein grosser Verlust für sämmtliche Gynmasien des Kurstaats war es, dass Se. Excellenz der Herr Staatsminister Hassenpflug, der als Minister des Innern den Gymnasien seine besondere Vorsorge gewidmet hatte, und unter dessen unmittelbarer Leitung allen eine neue Organisation und bedeu- tende Erweiterungen zu Theil geworden waren, im August 1837 aus dem