— 11—
Wie viel mehr luſt, ſolt haben dann Ein Hauß Vatter vnd jederman, Dem Gott die Kinder thut beſcheren 20. Oder befihlet die zu lehren. Daß ſie dieſelben Himmelspfläntzlein Ihr Hausſchößlein, ihr Chrenkräntzlein (Dvia) Ziehen vnd ſchmucken zu Gottes Ehren Sein Wort gern hören vnd lehrnen? 25. Daß ſie zu preiß dem aller höchſten Auch mit der viel nutz ſein dem Nächſten? Was ſchöners Opffer kan man geben Dem Herren Gott in dieſem Leben? Denn das ſind die recht Frücht vnd Güter 30. Die Gott gibt das man opffer wider, Das ſind die Oelzweig vnd die Reben Die fruchtbar deinen Tiſch vmbgeben, Diß iſt deß Hauſes benedeyen Deß alters Früling, Glentz vnd Meyen, 35. Daß ſind die Bäumlein vnd die Palmen Von denen David ſingt in Pſalmen, Das ſie gebawt ſind vnd gepflantzt, Neben die Waſſerbäch deß Lands, Welche kein hitz im Sommer mindert 40. Noch im Winter kein froſt nicht hindert, Dann nicht erwelcken jhre Bletter Oder abfallen von dem Wetter, Die zu rechter Zeit jhr Frucht bringen Damit erfrewen die ſie tüngen, 45. Vnd die zu letſt Gott gar verſetzt, Ins Paradeyß, ſie da ergetzt, Sie macht zu ewigen Himmelsſprößlein Zu Gnaden feuchten Engelsſchößlein. Wie ſolt ein Lehrer vnd ein Vatter (Dvib) 50. Wa er hat ein barmhertzig Ader
26. mit der weil? doch wol, wie im Flohatz: vnd mit der weil zum Ehrgemerk gesetzt; Glückh. schiff v. 549. 2 ⅔


