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151¹* herdislo was fan themo herten huarabondi), eine noch jetzt vorhandene, aber in tiefe verachtung herabgesunkene schöne bezeichnung; hugi fastnon, briostgethaht bindan 148°, sämtlich epische kriegsformeln, von denen die letztere in dem kindermährchen vom froschkönig und eisernen heinrich noch im aundenken ist, nur freilich äusserlich symbolisiert wird. ähnlich ist die öfter wiederkehrende redensart heftean umbi is herta 53¹12(4411 an is hertan), eine ansprechende formel für das feste und treue bewahren der empfangenen eindrücke, für einen energischen und cousequenten character. dieselbe festigkeit, einigkeit und reinheit der gesinnung liegt in den ausdrücken ewisa treiwa, eine treue, die ihres weges und zieles sicher ist, eine treue, wie sie sich gebürt 1), hluttar hugi, wärfast, fest in der wahrheit, wie Christi, des himmelskönigs, worte genannt werden(hebenkuninges wäaͤrfastun word 72²2⁸; 93, 100), sôthfast, von gleicher bedeutung, eine bezeichnung des wahrhaftigen gottes. überblicken wir diese breite grundlage von ausdrücken und von gesinnungen, welche sich einfach und wahrhaft in den ausdrücken verkörpert haben, so werden wir verstehen, welche eindringliche gewalt in den ermahnungen liege, welche der dichter Christo in den mund legt: hluttran hugi gegen Gott zu haben: eine ungemischte von Gott allein erfüllte gesinnung zu hegen, oder fastan hugi hebbean le himilrikie 49²1, oder fasto le gode beran briostgithaht 14214(die innersten gedanken fest Gott entgegen- tragen); wenn von Zacharias, den aposteln, von Christus selbst gesagt wird, dass sie ferahlan hugi gehabt, oder wenn der schmerz und die reue über die bittern und grimmen thaten z. b. in der erläuterung des gleichnisses von den arbeitern im weinberge mit jenen lebensfrischen und warmen ausdrücken geschildert wird.
Dieser einfachen treue, die nur einen gedanken, eine gesinnung kennt, steht nun, wo nicht als der inbegriff aller übel und alles bösen, doch als das schlimmste und zer- störendste gegenüber die doppelseitigkeit: der zweifel(tueho, subst.; tuifli, adj.; tuehon und tuiflian, verba). die unbedingte hingabe der Maria an die göttliche verkündigung wird 95 eben so wie 124 ihr stilles warten an dem krippenlager des neugeborenen durch ni avas iro hugi tuifli ausgedrückt; eben so erklärt Petrus 1435, dass er lutlil lueho habe, bei Christo zu bleiben; als er das schwert zieht ni was imu is hugi luifli 14821; der sieg, der eingang in das himmelreich ist nur dadurch möglich, dass wir hugi ni lätan luiflien 28²²; unter allem schimpf und hohn, welcher Christo angethan wird, ni was im hugi tuifli 16111; auf Gethsemane hat Christus in seinem môd keinen lueho 146“; alle sünden können vergeben werden, wenn nicht nachher wieder möd tuiflid 107¹²; und so in vielen audern stellen. der treue steht der tueho entgegen 89°; der vorwurf, welchen die Juden
1) wis bedeutet des weges, des rechtes kundig, auf dem rechten wege befindlich, dem rechte entsprechend, nicht zunächst sapiens,


