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Me hrere wohldenkende und ſorgſame Hanssaͤter un⸗ ſerer Gemeinde ſahen laͤugſt ein,Sdaß zu unſern Zeiten und in den Verhaͤltniſſen, in welchen wir gegenaͤrtig zu unſern Mitburgern ſtehen, weit mehr als vor die⸗ ſem dazu erfordert werde, den Nahmen eines gebildeten
* Mannes zu verdienen, die Stelle, wo man ſtehe,
mit. Ehren zu behaupten, ſich beliebt, geſchaͤtzt zu
machei in dem ruͤhmlichen, vom Sgoismus ſehr
verſchi wenen, Selbſtgefuͤhle gluͤcklich zu ſein: ſ ſehen 2 a
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ein, baß es keinesweges hinreichend ſei, blo⸗
zu wiſſen, was die Brodgeſchaͤfte unnmgaͤnglich hei⸗ ſchen, ja daß ſelbſt dieſe in unſern Tagen mehr „Keuntniſſe und Eiſichten noͤthig machen, als ehedem, daß dem zu folge ihren Kindern, ein, von dem ehe⸗ maligen ganz verſchiedener, den Forderungen der ge⸗ genwaͤrtigen Zeit, den Fortſchritten derſelben in Kuͤnſten und Wiſſenſchaften entſprechender Unterricht, eine dem beſſern Geiſte der Zeir zuſagende Erziehung unentbehr⸗ lich ſei. Ein Blick auf die gegenwaͤrtige Velfaſſung unſeer Schulen, ließ ſie leiche bemnerben, daß dieſe keinesweges mit der Zeit fortgeſchritten; ſondern daß in denſelben noch vieles beim Alten geblieben ſei, daß ſie daher hier nicht fnden koͤnnten was ſie ſuchten. „ Wohl boten ihnen manche öffentliche und privat Anſtalten Berlins Gelegenheit dar, jhren Kindern den Unterricht, die Bildung zu verſchaffen: welche unſre


