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niſſen als den unſtigen im Wiſeen und Guten weiter zu iten. 7
Was die innere Stellung der Auſtalt anbelangt, ſo il ihre Richtung vorzugsweiſe auf das Formelle und Ideale, im Gegenſatze gegen jene Schulen, welche das Materielle ins Auge faſſen. Das wahre Ziel der Er⸗ ziehung kann immer nur eins und daſſelbe ſeyn: die Ueberordnung des Goͤttlichen im Menſchen aber das Niedere,— und ſo ſollten wenigſtens die Anſtalten, denen das Glück geworden iſt, nicht durch außere Verhält⸗ niſſe gezwungen zu ſehn, ſich ſelbſt zu erni⸗drigen, kelnen Moden der Zeit huldigen wollen.
Daß daher der Geiſt der Schule vor Alllm ein chriſſ⸗ ticher Aean unse, tiegt in dem ausgeſprochenen Gruud⸗ fatze. enach zu trachten ſey, iſt weniger Sache der Trare, ne ainmet Sache des Lebens und Veiſpiels. Wir können durch Lehre, Ermahnung, Gebet, duich puda⸗ gogiſche Künſie und Marimen u. a. dafür wirken, aber das Ales bleibt unfruchtbar und auf der Dberfläche, wenn nicht der belebende Sinn dafur in denen ſelbſt iſt, welche das Kind als ſeine Muſter zu bekrachten angewieſen iſt Was daher 4, und Lehrer zu thun haben, iſt Nie⸗ manden unbekan
Vnrlndend die Rictang auf das Wiſſn, ſo über⸗ ſpringen wir vielerlei anderes, was zu ſagen wäre, und ge⸗ hen glaich zu einer Hauptfrage bei jeder Schule ber: nem⸗ lich, wie Freute am Lernen und Wiſſen zu er⸗ wecken und zu erhalten ſeyen. Die Antwort darauf, welche die Pädagogik ertheilt:„durch die Sache ſelbſie it einer ihrer glünzendſten Gedanken, und nicht leicht ver⸗ mag etwas den Lehrer beim Unterricht in frendigeren En⸗
huſusmus zu verſetzen, als wenn er dieſes Ziel klar und


