Schon in der Eintabungeſchrift zu den Prifngen meiner Zöglinge im Frühjahr 1817. hätte ich mich ſo gerne auch über die einzelnen Unterrichte⸗ weige und deren Methode veröreitet, wenn iih nicht hätte beffrchten müſe ſen, zu weitläufg zu Werden. Da ſie indeſſen, den Aeltern, um harmo⸗ niſch in das Wirken des Lehrers eingreifen zu kännen, durchnus nicht un⸗ bekannt blelben dürfen, ſo benuße ich dieſe Gelegenbeit,(wie ich auch, wo möglich, in der Falge die Zeit der Prüfungen zu dieſem Zweckbenuben werde), dieſes Borhaben auszuführen.
Dieſe Bläiter enthalten einige Vemerkungen und ziemlich alhemein an⸗ genomtwene Wahrheiten über die Lautmethode, und über die Methode die lateiniſche und franzöfſche Sprache zu erlernen.— Da dieſe Bemerkungen und Wahrheiten, wie ich eben erwähnte, ſaſt algemein angenommen ſind, ſo geht ſchon hieraus heroor, daß auch dieſe Vlätter auf neue Enkdeckun⸗ gen und Erweiterungen im Gebiete der idagogik keinen Anſprnch machen; ich ſchmeichele mir aber dennoch, durch ſie zu nuen, weil, Wahrheiten in eichtiger Ordaung zuſammen zu ſtelen, und dem, der ſ benutzen will und foll, verſtändtich zu machen, meiner Anſiht nach, nicht minder bälligungs⸗ werth iſt, als erwas Neues, was doch nicht immer haltbar iſt, dem Publi⸗ eum zu übergeben.—
Unter allen Bildungsmitteln ſteht die Sprachbildung, zugleich höchſt wichtige Geiſteöblldung, oben an. Ihr daher die erſte, die vorzüglichſte, Sorgfalt zu widmen, darf man in einer wohl eingerichteten Lehr⸗ und Er⸗ zujuagrilnt ni deſannet. Ger aln, ni heunſauſ drer
fordert


