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ſamkeit bearbeitet werden, oder es iſt auf lebenslang gelähmt. Kein
padagogiſcher Hehlgriff ſtraft ſih ſo empfindlich, als die Verſaͤumniß der früheren Gedächtniübung.
D. Es iſt wahr, die Gedäihtnißübungen ſind laͤſtig; ſie koſten Müde und Selbſtiberwindung: aber eben dadurch gewäͤhren ſie auch, wofern ſte nur mit pädagogiſcher Klugheit zugetheilt werden, einen ſehr bedeutenden foumellen Nutzen, indèm ſſie die ſelbſtthätige Wil⸗ bataafeenung, uchun, was auch an ſch unaelz und heſthwee lich iſt, auf eine aushezeichnete Att ühen...
³) Sett aucch die Cuſtur der hohen und ſelbſt der hüchſten See⸗ jekräſte ein Hetbtes und⸗mik manrgfaſtigen Keuitniſen ausgeriſſe⸗ tes Gedäͤchtniß vorans. Nur durch Hülfe elnes geſtätkten und den Denkvermögen zu Grbore ſiehenden Gedächtniſſes können die ihrer Na⸗ tatr nach beweglichen und unſteten Heiſtgei Sjerte feirt, und gluich⸗ ſam zum Stehen gebracht werden; inbein ſie vermittelſt, der dem Gedaichtnßß eingepräͤgten Ausſprſiche weiſer, und begeiſterter Menſchen dem Gemüthe ſtets gegenwäntig bleiben. Sehr treffend hat man da⸗ her das Gedächtniß den Grund und Boden genannt, auf welchem die Ideen Wurzel faſſen müſſen: und eß iſt gewiß, daß Viele, ſolbſt von Gott und Tugend nur das mit lebendigem und klaren Vewußt, feyn feſt zu halten Lermögen/ Was. ſe davon in heiligen Sprüchen und Geſängen feſt zu halken gelernt haben.(Vergl. Niethhammers Streit des Philanthr. und Human. S. 297)— Tantum acifius, umtum momgvii tenomis fagt ein alter Philo⸗ ſoph, und wer wollte Zweifel in die Wahrheit ſeines Ausſpruchs ſetzen 2b)
Die
1) Phsura, ae Mhyrar, 30ae. f 18, ſit: Tr'rwrnu cne—2
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