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züglich aber ihre sensualitas, rationalitas, intellectualitas(Empfindungs-, Denk-, Erkenntniss- fähigkeit) und Willensfreiheit.»Wie könnte auch der Mensch der ganzen Welt Besitzer sein, wenn er seine Herrschaft nicht ausübte zunächst im Vollbesitze seiner Seele?«(Marc. 2, 6). Darin liegt der Besitztitel der Seele zu dieser Herrschaft, dass sie die Kraft dazu besitzt als Willens- und Wahifreie, als Bild und Hauch Gottes, stärker und edler als die Engel(Marc. 2, 8), über die sie selber zu richten berufen ist, wenn sie bei Gottes Gebote beharrt(Marc. 2, 9). Sie übt aber ihre Herrschaft über die Welt aus durch den menschlichen Körper, mit dem sie Gott
verband; durch das Fleisch, mit dem sie verwuchs, unterliegt ihr Alles(Res. Carn. 7). Wie sie auf Grund dieser Concretio, die als erstes naturale der Seele im weiteren Sinn
nun besprochen werden muss, ihre Herrschaft ausübt, kann erst später behandelt werden. Wie sehr aber Tertullian bestrebt ist, Alles, was er der(menschlichen) Seele als engeres naturale zuweist, im Kampfe zu verwerthen, zeigt, dass er als Argument gegen des Pythagoras
Seelenwanderung die dominatio animae mit verwerthet.
»Alles ist ihr unterthan, wie kann sie
daher in Thiere eingehen, unter welche sie dann herabgesetzt würde?«(De An. 33.) Vgl. S. 41.
Personenregister.
Anaxagoras— Nus unvermischt S. 30 f. 35.
Aristoteles— Athem u. Leben 26; Nus, göttl. 31; leidender 31 f.; allgem. Beseelung 32; thätiger Nus, impassibilis? 33 ff.; Leidenszustände 31. 34. 48; Seelenvermögen 60.
Augustin, Erkenntnisstheorie 69.
Demokrit, Einheit von Seele und Verstand 36; Schlaf 38.
Empedokles, Seelenwanderung 41. 54.
Hermogenes, Materie und Seele 6—12; Wesen
der Seele 14; spiritus 13. 15. 17. 26; Gott 43;
naturalia animae 20. 73. 76.
Kant, Veränderung 21; Substanz und Accidenzen 22; Grad 22; Position und Negation 24; Wechsel der Bestimmungen 41; relative Suppositionen 43; innerer Sinn und Selbstbewusstsein 56; Verstand und Sinnlichkeit 69.
Locke, Erkenntnissgrund 69.
Marcion, Wesen der Seele 12. 14; spiritus 15. 17; Demiurg 13; der gute und obere Gott 16. 43. 67; Gottes Leiden 51. 53; der Schöpfer und das Böse 73; Willensfreiheit 71 ff.
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Plato, Seele, deren selbst. Bewegung und Unkörper- lichkeit 9. 44— Einfachheit 25— Aussehen 44— die ungeborne 14. 48— Theilung 59; das Böse, ihr naturale 70. 73, ein Beweis ihrer Unsterblich- keit 71; Divination 76; Erkenntnisstheorie 47; Erkenntnisswege 60,— objecte 61; Erinnern und Vergessen 48 f. 64; Ideenlehre 60 ff.; das Unvernünftige 52; Leiden Gottes 53.
Pythagoras, Seelenwanderung 41. 77.
Schopenhauer, Traum 50.
Stoiker, Materie 6; Gott und M. 8; spiritus 14; Schlaf 38; Körperlichkeit u. Substantialität 42 f; Traum 76.
Strato, Schlaf 38.
Valentinianer, Materie 7; Beseelung durch Acha-
moth 17; Demiurg 23; Geist 30; Nus 37; sicht-
bare Seele 47; Dreitheilung der Naturen 26. 37.
42. 73; Veränderlichkeit derselben 42; Verstand
und Sinnlichkeit 65; Sophia und Erkenntniss 68;
Erkenntnisstheorie 68; Aeonenreihe 17, 67; das
Böse als naturale und die Willensfreiheit 70. 73 f.


