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Du aber Agricola, beglückt nicht nur durch ein ruhmvolles Leben, ſondern auch durch den günſtigen Zeitpunkt deines Todes, tratſt(wie diejenigen verſichern, welche bei deinen letzten Unterredungen zugegen waren), ſtandhaft und willig dem Verhänguiß entge⸗ gen: als wollteſt du für deinen Theil dem Fürſten das Geſchenk darbringen, ſchuldlos zu ſeyn. Aber mir und deiner Tochter ver⸗ nnehret, auſſer dem herben Schmerz über den entriſſenen Vater, noch das die Betrübniß⸗ daß an deinem Krankenlager zu ſiteen, in deiner Schwuche dich zu erquicken, an deinem Anblick, deiner Umarmung uns zu laben, zuus nicht vergönut ward. Wir hatten we⸗ nigſtens deine Aufträge und Worte aufge⸗ aßt, um ſie unſerem Herzen tief einzuprägen. us ſchmerzt, uns perwundet dieſes; wir aben, wenn es eine ſo lange Trennung gel⸗ ten ſollte, dich ſchon vor pier Jahren*) ver⸗ oren. Für deine Ehre, beſter Vater, wurde ohne Zweifel, da dir die liebevolleſte Gattin nahe war, in Allem überflüſſig geſorgt: doch oſſen weniger Thränen bei deiner Beſtattung, und hei dem letzten Lichtſtrahl vermißten Beine Augen etwas.
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9 Tacitus hatte mit ſeiner Gattin 4 Jahre vor Agri⸗ olas Tod Rom verlaſſen.


