Fgeben; und wie die Vorzeit ſah, wie weit ie Freiheit ginge, ſo wir, wie weit die gachtſchaft, da uns durch Spaher der Ver⸗ bhr des Redens und Hörens entzogen ward. uch das Gedächtuiß ſelbſt mit der Stimme ntten wir verloren, wenn vergeſſen, ſo gut 1ls ſchweigen, in unſerer Macht ſtünde. 5 1* Jeht erſt leben wir wieder auf. Aber, eiewohl gleich beim erſten Beginn dieſer höchſt elichen Feit Kaiſer Nerva ſonſt unverein⸗ bus Dinge, Fürſtenmacht und Freiheit paarte; tnd Rerva Trajan das Gliick ſeiner Herrſchaft lglich vermehrt, auch die öffentliche Sicher⸗ het nicht bloß Hoffnung und Gelübde, ſon⸗ eun feſtes Vertrauen auf ihre Gelübde gewon⸗ nin hat; ſo wirken doch, nach der Natur der ferfälichen Schwäche, die Heilmittel lang⸗ . lne, als die Uebel; und wie Körper allmäh⸗ hunehmen, ſchnell hinſterben, ſo kann man alente und Eifer für Wiſſenſchaften leichter nuterdriicken, als wieder hervorrufen. Es ſblect ſich nähmlich auch ein Vergnügen an uthätigkeit ein, und die anfangs verhaßte rügheit wird endlich geliebt. Wie, wenn un funfzehen Jahren— einem großen Zeit⸗ di in im Leben des Sterblichen— viele durch Dugung des Zufalls, die Unternehmendſten urch die Wuth des Fürſten gefallen ſind? enige von uns haben, ſo zu ſagen, uid . nur
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