Die ſolgenden Bemerkungen sollen aus der IHIomerischen Psychologie Einiges besser hervorheben und schärfer be- stimmen, worüber mir die in den Commentarien und hier- her bezüglichen Schriften angenommenen Meinungen ent- weder unrichtig, oder schwankend und verwirrend schie- nen. Sie sind darum mehr ergänzend, als dass sie Voll- ständigkeit beabsichtigten, und hiernach zu beurtheilen. Wenigstens wird die Entwickelung solcher Vorstellungen und die Verbindung einzelner Stellen zu ihrem Zusammen- hang das richtige Auffassen dieser Stellen befördern.
J. 1.
Wenn der Mensch von dem Leben scheidet, so verlässt nach Homerischem Glauben die Poxy den Körper, und sie ist es, welche in der Unterwelt fortdauert. Das W ort Gοαᷣ bedeutet aber bei Homer nur den Athem und das Leben, niemals nach dem Sprachgebrauch der folgenden Zeit den Geist oder die Seele. Unter den Ausdrücken in der Ilias und Odyssee für die belebenden und geistigen Principien im
Menschen sind von den wichtigsten rop, π☚ο, αοο, Ogives. Sie bezeichnen Sitze der Lebenskräfte im Körper, und wie in allen Sprachen wohl aus leicht begreiflichen
. Grün-


