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wie überall in das innere Heiligthum zurück, nur die Fehler werden leicht sichtbar, und oft verschwindet das Resultat vor der Gröſse der Kämpfe und Anstrengungen, welche es gekostet hat.
Gleich wie Hirtzwig hierher gekommen war, stiefs er auf Schwierig- keiten. Denn während der Vacanz des Rectorats hatten sich die Allmo- senpfleger vorgenommen das Tabulat(Stockwerk), das oben der Orgelstiege gegenüber war und von Anfang an zur Schule gehörte, ihrem Schreiber anzuweisen. Das Kastenamt mufste davon abstehen.
Als aber nun Hirtzwig 1617 die Eintheilung des Gymnasiums in 6 Classen durchgesetzt hatte, woran lange vergeblich war gearbeitet worden, und welche man schon d. 26. Nov. 1616 mit dem Zufügen be- schlossen hatte, daſs sie mehre Sonntage von den Kanzeln publicirt werden sollte; so that das Kastenamt von neuem Eingriffe in das Schulgebäude. Dieses Amt sollte nemlich für die Vorbereitungsclasse, deren Nothwendigkeit die ev. luth. Prediger unter dem 20. Aug. 1616 mit den triftigsten Gründen dargethan hatten, ein Zimmer einrichten, welches bisher eine Münzkammer gewesen war und welches der Rechenmeister eine Zeitlang abusive inne gehabt hatte. Das Kastenamt, dessen Verhältnisse zu dem Schulgebäude von alten Zeiten her ganz eigen waren, wollte wohl die Stube einrich- ten, sich aber auch für die Baukosten dadurch schadlos machen, daſs es dieses Local messentlich an den Hutkrämer Gofſsmann vermiethete, welcher dem vorigen Rector für Quinta etliche Thaler, und dem nunmehrigen für Quinta und dem nun neu erbauten Sexta zugleich einen Hut und ein Paar Strümpfe hatte folgen lassen. Nach den Acten zu schlieſsen, muſs die Sache groſses Aufsehen erregt haben; der Rath er- kannte aber d. 28. Aug. den Scholarchis Victoriam über die Allmosenpfleger. Die neuerrichtete Sexta wurde übertragen dem Daniel Lyorthorius aus Dramburg in der Mark den 25. Sept. 1616. Es verzog sich jedoch die b Ausführung bis zum 20 Aug. 1617, wie aus einem Senat. Cons. von die- sem Tage erhellt.
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