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inen zuletst die Oberlendischen graven und herren ge- fallen lossen, das beide theile diese sachen antweder an unpartheische commissarien, welche jeder theil etliche aus seinen verwanten dargeben und benennen, mechtig- lich dorin zu erkennen, stellen solt, oder aber das sie compromittirten, an ordentlichem rechten und fur ge- burlichem richter, nemlich dem obern lehenherren keyserlicher maiestet selbs diesen handel furzunemen. Aber dieser furschlege keiner wolte den Niderlendern annemlich noch gelegen sein, verfugten aber dazwischen, das dem rath zu Aach undersagt ward, der von Burgund wurde gemeine stadt Aache von wegen dieser tageleystung nicht unberedt lossen, den man liesse sich dunken, etliche burger in Aache hetten diß spiel ange- richt und ime den landgraven uber den halß gefhuret. Hierauf ward an landgraven gesonnen, er wolte irer verschonen und an andere orter seine tagleistung ver- rucken, den inen were des von Burgund gemut und will unverborgen, als die hin und wider allerlei schein- ursach suchten, die stadt Aache zu bekriegen und die irem gewalt zu underwerfen. Derhalben machte sich landgrave Ludewig des morgens von stund an auf und, zog wider ungeendter sachen noch dem land zu Hessen: wolte viel lieber selbs schaden am gut nemen, den das er nicht alleine die von Aache in schaden, sondern auch viel andere, da er sein recht mit krieg und woffen understunde zu suchen, umb leib und leben bringen solte.
Aber Johan XNhun von Herßfeldt, der diese sache verzeichnet hinder ime ge- lossen, zeiget die weitlauftiger an: ich hab aber umb kurz willen allein diesen auß- zug doraus anher gesatzt.
Es ist selbstverständlich, daß der sehr eingehende Bericht Lauzes weder aus dem Anonymus noch aus Nuhn bei Senckenberg geschöpft sein kann.
Dieser Fall liegt auch bei folgender Mitteilung des erwähnten Chronisten S. 252 a vor:


