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teilt. Indes ist dies nicht von entscheidender Be- deutung, da letzterer nicht ausdrücklich sagt, daß er den ganzen Inhalt seiner Erzählung Nuhn entnommen habe. Was die Darstellung Nuhns bei Landau anlangt, so spricht nichts dafür, daß Lauze sie be-
nutzt habe.
Bedeutender sind schon die Differenzen in folgen-
den Stellen:
Lauze S. 30a(z. J. 49 v. Chr.).
Johannes Nhuenvon Herßfeldsetzet, er habe nicht allein das Sachssener- land mit Westpholen und den graveschafften Witgen- stein, Lipp, Rietberg, Spi- gelberg, Tecklenburg, Eber-
stein, Nassaw, Bewren, Distlochen und anderen sieglich erobert, sondern
auch das ganze Hessenland und dorin volgents ein besondere veste von zu- sammengetragenen stein- haufen und uberschrenkten beumen aufgerichtet und dorauf etliche und sieben- zig romische ritter zu einer besätzung gelegt, davon das schloß Boyneburg oder Bomelberg seinen ursprung- lichen namen uberkommen, wie dan solches die stedte Northausen und Moel- hausen, so auch zur selben zeit sollen aufkommen sein, fur ein gewisse warheit halten und mir hievon der ehrnveste Sig-
Nuhn a. a. 0. S. 391.
Darnach reysete er in Westphalen und machte ihm unterthan die gantze herrschafft, alle graffen und freyherrn mit namen die hertzogen von Engern und Westphalen, die graffen Schauenburg, Spiegelberg, Ripperg, Dieffolt, Dickel- borg, Hastamar, Eberstein, Hohenberg, Benten, Bueren, Dienstlachen und Loth- arsen, darzu viel ander herrn und edeln... Dar- nach zog er in das land zu Hessen und bauet allda ein bäumen haus und nennet das Beumenburg und lies darauf 72 ritter- mässige, deren geschlecht eins theils noch im land sein, ob diese land wolten umbfallen, so solten sie sie bezwingen und bei dem reich behalten.


