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war, sind die Volkslieder, die sich mit Eberhard v. Buchenau, der»alten Gans«, und den Sternern beschäf- tigten; erst ein Jahrhundert später wurden sie, aber nur als Bruchstücke, niedergeschrieben ¹).
Der Fortschritt, dessen sich die hessische Historio- graphie erfreute, scheint freilich nicht von langer Dauer gewesen zu sein. Wenigstens beklagt Gerstenberg ²) den Mangel an Aufzeichnungen über die Regierung Ludwigs des Friedsamen(1413— 1458) und seiner Nachfolger, und seine Mitteilungen, die er nach eigenem Geständ- nis»zusammengelesen« hat, sind in der That recht dürftig. Aus diesem Grunde verzichtet er auch wohl auf Namhaftmachung seiner Quellen und beruft sich nur einige Male auf Notizen des Tilemann Hollauch, Kanzlers des soeben genannten Landgrafen, die um die Mitte des 15. Jahrhunderts entstanden sein mögen ³). Zugleich weist er aber auch auf diejenigen hin,»die dy geschichte gesehin han, der nach vile in dußem lande am lebin synt unde etzliche auch bie den fursten gewest sint«⁴): sie sollen die Geschichte ihrer Zeit schreiben. In demselben Sinne äußert er sich an einer anderen Stelle, wo von einer Reise Ludwigs nach Aachen und einem in dieser Stadt entstandenen»Auflaufe« die Rede ist:»Wie das zuging, das bevele ich dengenen, die midde gewest sint« ⁵5). Es muß also damals Persönlich- keiten gegeben haben, denen geschichtliches Interesse nicht mangelte und denen Gerstenberg die Fähigkeit ¹) Sie sind erhalten in der anonymen Chronik bei Sencken- berg III, 374(„... davon sang man ein lied, das ist nicht mehr in unseren gedancken, doch habe ich das von dem lied behalten“), 375, 376. Vergl. auch v. Liliencron, Die histor. Volkslieder der Deutschen I, 90 und Friedensburg in d. Zeitschr. f. hess. Gesch. N. F. XI, 124 f., wo jedoch die Congeries als Quelle nicht zu er- wähnen war.
²) Bei Schminche, Monim. Hass. II, 522 f.
) Wanoh, 8 7 und istor, a. a. 0. S. 91. 4) Schminche, a. a. O. S. 523.— ⁵) Das. S. 543.


