Aufsatz 
Die Feldzüge Robert Guiscard's gegen das byzantinische Reich : nach den Quellen dargestellt / Karl Schwartz
Entstehung
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4. Sammlungen und Lehrmittel.

Die Gymnasialbibliothek und die zu derselben gehörige Schülerbiblioihek, welche von den Schillern aller Classen benutzt wird, das physicalische Cabinet sowie die sämmtlichen Apparate und Lehrmittel des Gymnasiums sind aus den etatsmässigen Fonds auf geeignete Weise vermehrt worden.

Von Kurfürstlichem Ministerium wurden uns die bis jetzt erschienenen 19 Blätter der von Oberst Wiegrebe herausgegebenen ausgezeichneten topographischen Karte von Kurhessen und zwar Nr. 1 5, 7 9, 11, 12, 14 17, 22 25 und 27, sowie eine grosse Anzahl von Programmen und Gelegenheits- schriften der Gelehrtenschulen derjenigen deutschen Staaten, mit welchen Kurhessen im Programmentausche steht, zugesandt. Ueberdies erhielt die Gymnasialbibliothek von dem Ilerrn Landgerichtsrath Gössmann hieselbst, dem Herrn Caplan Olckers in Burghaun und dessen Bruder, Herrn Schriftsetzer F. Olckers hieselbst, dem Herrn Buchhändler Vieweg in Braunschweig und dem Herrn Gymnasialdirector Dr. Wie- gand in Worms Geschenke, für welche wir hier unseren verbindlichsten Dank abzustatten nicht verfehlen.

Die Geschäfte des Bibliothekars und die Aufsicht über den Apparat für den geographischen Unter- richt besorgte der Gymnasiallehrer Dr. Weismann, die Aufsicht über das physicalische Cabinet, die Na- turaliensammlungen und die übrigen Lehrmittel für den naturwissenschaftlichen Unterricht der Gymnasial-

lehrer Dr. Gies.

Die im linken Flügel des Gymnasialgebäudes befindlichen Localitäten des physicalischen Cabinets ha- hen im verflossenen Schuljahre durch die Fürsorge der hohen vorgesetzten Behörde eine wesentlich ver- besserte Einrichtung erfahren, indem die seitherigen zwei Zimmer, in welchen der physicalische Apparat und die Naturaliensammlungen untergebracht waren, durch Benutzung eines Theiles des Vorplatzes in drei verwandelt worden sind, deren eines zu einem Lehrzimmer für den physicalischen Unterricht einge- richtet worden ist. Da nun vom Beginne des kommenden Schuljahres an der gesammte Unterricht der prima in diesem neuen Lehrzimmer ertheilt und dadurch das seitherige Classenzimmer der Prima erledigt werden wird, so ist durch die gedachte bauliche Einrichtung zugleich im rechten Flügel des Gymnasial- gebäudes das zu der oben erwähnten Trennung der beiden Abtheilungen der Tertia erforderliche Lehr-

zimmer gewonnen worden.

5. Stipendien und Beneficien.

Das Staatsstipendium im Gesammtbetrage von 75 Gulden wurde zu je 25 Gulden den Oberpri- manern Peter Henkel und Franz Trapp und dem Untersecundaner Friedrich Koch; das Och'sche Stipendium im Gesammtbetrage von 90 Gulden wurde zu je ³0 Gulden dem Unterprimaner Franz Reinhardt, den Obersecundanern Johann Füller, Adam HIsch, Joseph Oswald und Phi- lipp Schüssler, dem Untersecundaner Joseph Steinwachs und den Obertertianern Georg Montag, Johann Ney und Constantin Walter; das Habersacksche Sependium im Betrage von 21 Gul- den dem Oberprimaner August Waldner zuerkannt.

Durch die Gnade RKurfürstlichen Ministeriums erfreuten sich S dürflige und würdige Schüler der Wohlthat des freien Unterrichts und 15 anderen wurde von der Verwaltungscommission des Gymnasiums das Schulgeld erlassen. Ueberdies wurden den dürftigen Schülern die erforderlichen Schulbücher aus der