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Marburg die Doctorwürde. Durch Beschlusz Kurfürstlichen Ministeriums des Innern vom 15. Juni 1865 wurde er mit Versehung einer Lehrerstelle an dem Gymnasium zu Fulda beauftragt, sodann durch Allerhöchstes Rescript vom 25 April 1866 zum Hülfslehrer an dem dortigen Gymnasium ernannt, zuletzt durch Rescript des Königlichen Administrators von Kurhessen vom 30. März 1867 in gleicher Eigenschaft an das Gymnasium zu Cassel versetzt.
Der Candidat der Philologie Catl! Louis Hölting, welcher seinen Vorbereitungsdienst am hiesigen Gymnasium mit dem 2. November 1866 begonnen hatte, schied am 7. Juni 1867. ohne sein Probejahr vollendet zn haben, aus dem Lehrer- collegium. Grund seines Ausscheidens war eine Beauftragung mit einer Lehrerstelle, welche ihm an der zu Marburg neu gegründeten Realschule angetragen worden war.
Der beauftragte Lehrer Car! Heldmann wurde unterm 17. Mai v. J. zum Hülfslehrer am hiesigen Gymnasium bestellt.
Ein Beschlusz Königl. Regierung dahier, Abtheilung für Kirchen- und Schulsachen, vom 8. Februar d. J. verfügte die Zulassung des Candidaten Otto Range zum Vorbereitungsdienst am hiesigen Gymnasium. Der gedachte Candidat wurde am 16. Februar d. J. durch den Director in seine Functionen ein- gewiesen. In Betreff seines bisherigen Lebenslaufes ist das Folgende zu berichten:
Johann Christoph Otto Range wurde am 23. Januar 1844 zu Abterode geboren, wo sein Vater Amtsphysikus war. Seine wissenschaftliche Vorbildung für das academische Studium erhielt er im Gymnasium zu Cassel, welche Anstalt er von Ostern 1858 bis Ostern 1864 besuchte. Nach bestandener Maturitäts- prüfung widmete er sich der Philologie. Zu diesem Zwecke bezog er die Universität Marburg, wo er im Herbst 1867 die Prüfung pro facultate docendi bestand.
Mit dem Schlusse des Schuljahrs wird der Gymnasiallehrer Petri, nachdem er eine Stelle als ordentlicher Lehrer am Cadettencorps zu Plön in Holstein angenommen, aus dem


