Aufsatz 
Der Anschluss Hessen-Cassels an Preussen im Siebenjährigen Kriege / Theodor Hartwig
Entstehung
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II. Chronik.

Der Unterricht des Sommerhalbjahrs begann mit dem 1. Mai, der des Winterhalbjahrs mit dem 15 October v. J., nachdem am 29. und 30. April bezw. am 14. October die Prüfungen der zur Aufnahme Angemeldeten vorausgegangen waren.

Beim Beginne des Sommerhalbjahrs trat der Gymnasial- hülfslehrer Dr. Gerland einen von Königlicher Administration, Abtheilung des Innern, unter dem 22. Februar v. J. ihm be- willigten elfmonatlichen Urlaub an.

Zu seinem Ersatze wurde der Gymnasialhülfslehrer Dr. Carl UCth, bisher Hülfslehrer am Königlichen Gymnasium zu Fulda, unterm 30. Mai v. J. in gleicher Higenschaft an das hiesige Gymnasium versetzt. Aus seinem Lehenslauf wird Folgendes bemerkt:

Carl Uth, Sohn des Justizbeamten Uth zu Fulda, wurde geboren am 13. Mai 1842 zu Wolfhagen und erhielt seine Gymnasialbildung auf dem Gymnasium zu Fulda. Er studierte auf den Universitäten Marburg und München von Ostern 1860 bis Herbst 1863 Mathematik und Naturwissenschaften, bestand zu Marburg vor der Prüfungscommission für Bewerber um ein ordentliches Lehramt an Gelehrtenschulen seine theoretische Prüfung und hielt dann sein Probejahr an dem Gymnasium zu Fulda ab. Nach Ablauf des letzteren wurde er an dem genannten Gymnasium mit Aushülfe im Unterrichte beauftragt. Im Februar 1865 bestand er die praktische Prüfung für ein ordentliches Gymnasiallehramt. Im März desselben Jahres erwarb er sich auf Grund einer Dissertation, betitelt:die Fläche, welche durch Rotation eines Kreises um eine beliebige Axe entstehte(abgedruckt im Programm des Gymnasiums zu Fulda vom Jahre 1865), von der philosophischen Facultät zu