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b) Grammatik: Wiederholung der Satzlehre; die wichtigſten Regeln der Interpunktion und Wortfolge; Wortbildungslehre.— Orthographiſche Diktate. 1 St. Dr. Löwe.
c) Stilübungen: Dispoſitionsübungen und Aufſätze; die vom Lehrer durch häusliche Correctur nach verſchiedenen Kategorien bezeichneten ſtyliſtiſchen und grammatiſchen Fehler wurden von den Schüle⸗ rinnen verbeſſert, und dieſe nachträglichen Correcturen der Schülerinnen revidirt. 2 St. Dr. Löwe. 1) Mehrere Billets verſchiedenen Inhalts. 2) Inhalts des erſten Geſangs von Hermann und Dorothea. 3) Der Frühling, eine Betrachtung. 4) Die Bürgſchaft eine Erzählung nach dem Schiller'ſchen Gedicht. 5) Lobrede(Tiſchrede) auf eine viel Verleumdete(Gans). 6) Die Rückkehr der Freiwilligen. Beſchreibung eines Bildes von Oppenheim. 7) Michael Kohlhaas oder eine andere klaſſiſche Erzählung in verkürzter Darſtellung. 8) Morgenſtunde hat Gold im Munde. 9) Die Station des Hülfsvereins am Main⸗Neckar Bahnhof. 10) Nothwendigkeit des richtigen Gebrauchs der Mutterſprache(ein Brief). 11) Warum iſt es unzweckmäßig, den Kindern viel und mancherlei Spielzeug zu geben? 12) Die Landkarte(Beſchreibung und Betrachtung). 13) Bitte um Empfehlung geeigneter Lectüre. 14) Inhaltsangabe und Grundgedanke des Gedichtes Kaſſandra von Schiller. 15) Carl der Große und Alfred der Große.
Rechnen. 3 St. Wiederholung der Brüche. Die Decimalbrüche. Regel de tri nach dem Einheits⸗ ſatze(einfach und zuſammengeſetzt) in geraden und umgekehrten Verhältniſſen. Zins⸗ und Geſellſchafts⸗ rechnung. Mündliche und ſchriftliche Uebungen. Schönhof.
Geographie. 2 St. Geographie von Europa und Amerika.(Daniel Leitfaden.) Dr. Löwe.
Geſchichte. 2 St. Alte Geſchichte: Von den puniſchen Kriegen bis zur Kaiſerzeit. Mittlere Ge⸗ ſchichte bis zu den habsburg⸗öſterreichiſchen Kaiſern.(Koepert Elementarkurſus.) Dr. Löwe.
Naturlehre. 2 St. Allgemeine Eigenſchaften der Körper. Die Erſcheinungen, welche ſich aus der Lehre von dem Gewichte und der Bewegung der feſten, flüſſigen und elaſtiſch⸗flüſſigen Körper zeigen und die Geſetze, welche ſich daraus entwickeln laſſen. Schriftliche und mündliche Wiederholungen. Electricität und Galvanismus. Sabel.
Franzöſiſch. 4 St. a) Grammatik: Plötz. Lect. 39 bis 57. 2 St. Dr. Neubürger.
b) Lectüre: Plötz Chreſtomathie. Ausgewählte proſaiſche und poetiſche Stücke wurden geleſen. Einzelnes memorirt. 2 St. Derſelbe.
Engliſch. 3 St. Genauere Behandlung und Einübung der Redetheile. Schriftliche und münd⸗ liche Ueberſetzungen aus Plate Elementarſtufe zweite Abtheilung. Lectüre leichter proſaiſcher Leſeſtücke. Dr. Lehmann.
Schreiben. 2 St. Wie in Klaſſe 3. Müller. 2
Zeichnen. 2 St. Kopf⸗, Blumen⸗ und Landſchaftszeichnen. Vergrößern und Verkleinern von Land⸗ ſchaften. Ganz ſchattirte Köpfe. Frl. Schierholz.
Geſang. 2 St. Einige Geſangsetuden von Marcheſi und Concone. Einübung ein⸗ und mehrſtim⸗ miger Geſänge. Kurze Ueberſicht der Geſchichte der Muſik.— Combinirt mit der 1. Klaſſe. Kunkel.
Handarbeiten. 4 St. Frau Wolter.
Erſte Klaſſe. (Klaſſenlehrer: Herr Dr. Lehmann.— 36 Stunden.)
Religionsunterricht. 2 St. Die Glaubens⸗ und Pflichtenlehre in allgemeiner Ueberſicht, mit Hinweiſung auf die Grundlehren des Judensthums, aus Stellen der heiligen Schrift und nachbibliſchen Sprüchen entwickelt. Fortgeſetztes Bibelleſen mit beſonderer Rückſicht auf die beſprochenen Theile der Re⸗ ligionslehre. Einzelnes aus der Geſchichte des Judenthums. Dr. Auerbach.


