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Wenn der Dichter den Ideeengehalt auch in die dramatiſche Form goß, ſo leitete ihn dabei ungefähr der nämliche künſtleriſch⸗ plaſtiſche Trieb, welcher den Plato beſtimmt, ſeine Philoſophie in der Dialogform objektiv werden zu laſſen. Wenn auch die Figuren des zweiten Teils keine toten Allegorien ſind, ſo entbehren ſie doch jeder konkreten Lebensfarbe, das Symboliſche überwiegt vollſtändig. Weſen wie Euphorion und Homunculus ſind ja nichts weiter als die Perſonifikation einer Menge von theoretiſchen Einfällen.


